Info-Blatt 'In diesem Monat'

Ausgabe Januar 2019

  • Landtagswahl 2018 - Neu-Eichenberg hat gewählt

     

    Ebg.-Dorf

    Ebg.-Bhf.

    Berge

    Hebensh.

    Hermannr.

    Marzh.

    Briefwahl

    Erststimmen

     

     

     

     

     

     

     

    CDU

    27,6%

    33,8%

    23,9%

    19,0%

    28,4%

    28,6%

    23,9%

    SPD

    19,8%

    36,4%

    23,9%

    30,8%

    31,4%

    32,5%

    23,0%

    Grüne

    26,0%

    15,6%

    16,9%

    26,5%

    15,7%

    14,5%

    24,4%

    Linke

    9,9%

    2,6%

    9,9%

    9,0%

    6,9%

    0,0%

    10,5%

    AfD

    9,9%

    6,4%

    15,5%

    8,5%

    14,7%

    14,5%

    9,1%

    FDP

    4,2%

    5,1%

    5,6%

    1,9%

    2,0%

    6,0%

    2,4%

    Fr.Wähl.

    2,6%

    5,1%

    4,2%

    4,3%

    1,0%

    3,6

    8,7%

     

    Zweitstimmen

     

     

     

     

     

     

     

    CDU

    23,6%

    21,3%

    26,8%

    16,2%

    25,7%

    26,5%

    19,6%

    SPD

    17,8%

    28,4%

    22,5%

    30,5%

    32,7%

    30,1%

    21,5%

    Grüne

    26,9%

    21,3%

    14,1%

    23,8%

    17,8%

    16,9%

    24,4%

    Linke

    9,4%

    10,3%

    8,5%

    10,5%

    5,9%

    0%

    12,4%

    AfD

    9,9%

    7,7%

    18,3%

    10,5%

    14,9%

    15,7%

    8,6%

    FDP

    5,8%

    2,9%

    5,6%

    3,3%

    2,0%

    7,2%

    4,8%

    Fr.Wähl.

    2,6%

    5,2%

    4,2%

    2,4%

    0

    3,6%

    5,3%

    Der SPD-Ortsverein bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern für das überdurchschnittlich gute Ergebnis für die SPD. Besonders erwähnenswert ist die Zustimmung für unseren Direktkandidaten Knut John, der erstmals angetreten ist und das Direktmandat des Wahlkreises gewonnen hat. In Neu-Eichenberg hat er eines der besten Ergebnisse im gesamten Werra-Meißner-Kreis erreicht.

  • Aktuelles aus der Gemeindevertretung

    Haushalt verabschiedet

    In der letzten Sitzung des Jahres hat die Gemeindevertretung mit den Stimmen von SPD und CDU den Haushalt für das Jahr 2019 verabschiedet. Der Haushaltsentwurf ist erneut ausgeglichen und erwartet für das kommende Jahr einen leichten Überschuss von rund 60.000,- €. Mehrere Änderungsanträge der Grünen, die diesen Überschuss um rund 20.000,-€ überschritten hätten wurden bereits im Haupt- und Finanzausschuss abgelehnt oder deutlich reduziert. „Dass Bürgermeister Jens Wilhelm einen solide gerechneten Haushalt vorgelegt hat, der einen bescheidenen Sicherheitspuffer enthält spricht für einen verantwortlichen Umgang mit den Gemeindefinanzen. Die hohe Abhängigkeit von den im kommenden Jahr erfreulich hohen Schlüsselzuweisungen des Landes zeigt aber auch, die eigene Einnahmekraft der Gemeinde ist gering. Eine wirtschaftliche Entwicklung, wie sie die Planungen für das Sondergebiet Logistik vorsehen, würden dies Abhängigkeit deutlich reduzieren und die wirtschaftlichen Grundlagen der Gemeinde, schon alleine durch die deutlich höheren Grundsteuereinnahmen, nachhaltig verbessern“, unterstreichen Timo Risch und Jörg Klinge für die SPD-Fraktion. „Wir danke der Verwaltung und unserem Bürgermeister, für die gute Arbeit im Rahmen der Erstellung des Haushaltsentwurfs für 2019.“

     

    SPD-Antrag zum Lärmschutz angenommen

    Wie bereits in der letzten Ausgabe von „In diesem Monat“ angekündigt, hat die SPD-Fraktion einen Antrag in die Gemeindevertretung eingebracht, der den Gemeindevorstand beauftragt, einen städtebaulichen Vertrag mit der Dietz AG abzuschließen, der Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner an der B27 gewährleistet. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen von SPD, CDU und einer Stimme der Grünen-Fraktion angenommen.

    Konkret geht es dabei darum die laut den vorliegenden Lärmprognosen von einer höheren Lärmbelastung betroffenen Anwohner durch den Einbau von Lärmschutzfenstern und wo nötig auch Belüftungsanlagen vor Lärmbelästigungen zu schützen. Der Bau einer Lärmschutzwand ist laut Aussage von HessenMobil im Bereich Hebenshausen wegen der Einmündung der Landesstraße nicht möglich. Hessen Mobil schließt auch trotz der schon jetzt vorhandenen Lärmbelastung aus, dass sie als zuständige Straßenbauverwaltung von sich aus Lärmschutzmaßnahmen ergreift, dies käme nur bei einem Um- oder Neubau der B27 in Frage. Deshalb bietet der angestrebte Vertrag der Gemeinde mit der Dietz AG eine realistische Chance die Situation für die Anwohner deutlich zu verbessern.

     

    2. Offenlegung läuft bis zum 25. Januar

    Die zweite Offenlegung zur 1. Änderung des Bebauungsplans für das Sondergebiet Logistik läuft seit dem 19. Dezember und endet am 25. Januar die Zeit der Auslegung wurde damit Angesicht der Feiertage und Ferienzeit über das gesetzlich notwendige Maß verlängert, um allen Beteiligten ausreichende Zeit zur Einsichtnahme und Verfassen von Stellungnahmen zu gewähren. Die Unterlagen können sowohl auf der Homepage der Gemeinde unter www.neu-eichenberg.de wie auch während der übliche Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr und Donnerstag 15 bis 18 Uhr) eingesehen werden.

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Ausgabe Dezember 2018

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  • Sondergebiet Logistik: Klarheit statt Desinformation – SPD stellt weitere Forderungen zum Schutz der Bevölkerung

    Die 2. Offenlegung zur Änderung des Bebauungsplans des Sondergebietes Logistik steht unmittelbar bevor. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, um über den derzeitigen Stand des Projekts zu informieren und gleichzeitig auch über Fehlinformationen zu berichten, die von Seiten der Bürgerinitiative in letzter Zeit gezielt gestreut wurden.

    Tatsache ist, dass der Verkauf des Sondergebietes durch das Land Hessen an die Dietz AG erfolgt ist und diese jederzeit auf Grundlage des gültigen Bebauungsplans mit den Baumaßnahmen beginnen könnte.

    Behauptungen der BI, dass diese in Gesprächen mit der Dietz AG über eine Verkleinerung, Alternativnutzung oder über einen Weiterverkauf von Teilflächen sei, um diese einer anderen Nutzung zuzuführen, werden nicht nur von der Dietz AG, sondern auch vom Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Werra-Meißner in einem Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden von SPD, CDU und Grünen als Falschaussage zurückgewiesen.

    Dies deckt sich auch mit Erfahrungen, die wir mit der BI machen mussten. Es ist der BI deshalb dringend anzuraten, diese schon seit einiger Zeit verfolgte Strategie der Verdrehung von Tatsachen und Aussagen zu unterlassen. Dieses Verhalten vergiftet die gesamte politische Kultur und schadet der Zukunft der Gemeinde.

    Um für Transparenz zu sorgen, sollen hier die Hintergründe deutliche dargestellt werden. So ist dem Schreiben von Dr. Dietz an die Fraktionsvorsitzenden zu den Behauptungen der BI, die Dietz AG würde auf die Umsetzung der geplanten Entwicklung des SO-Gebiets Logistik am Standort Neu-Eichenberg teilweise verzichten, zu entnehmen, „dass diese Behauptung jeder Grundlage entbehrt und die Dietz AG vielmehr unverändert an der vollständigen und zeitnahen Umsetzung der Entwicklung festhalten möchte. Auch hat die Dietz AG der Bürgerinitiative keine Vorschläge unterbreitet. Mit der BI bestand in jüngerer Vergangenheit gar kein direkter Kontakt.“

    Weiterhin stellt Dr. Dietz fest, „dass eine Gesprächsbereitschaft über alternative Nutzungen und die Abgabe der rückwärtigen Bereiche (SO 3 und 4) überhaupt nur dann besteht, wenn sichergestellt ist, dass die ohnehin angestrebte erste Bauphase der Entwicklung der Sondergebiete 1 und 2 vollständig abgeschlossen ist und darüber hinaus auch sichergestellt wird, dass mögliche Alternativkonzepte im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit tragfähig sind und eine Beteiligung an den erheblichen Erschließungskosten erfolgt.“

    „Nachdem nunmehr die BI meine Aussagen und den gesamten Sachverhalt nicht nur verdreht und in ihrem Interesse auslegte sondern darüber hinaus auch noch instrumentalisiert um das laufende Verfahren zu verzögern und die Gemeindevertreter zu spalten, sehe ich mit der BI keine weitere Gesprächsgrundlage in dieser Angelegenheit“, soweit Dr. Dietz wörtlich.

    Weiterhin wird aus der Reaktion der Dietz AG deutlich, dass weitere Verzögerungen bzw. der Versuche das Projekt abzubrechen zu erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen und Schäden für alle Beteiligten führen würde. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist dies nicht verantwortbar, da die Vorteile des Projekts die Nachteile überwiegen.

    Dies gilt umso mehr, angesichts der Tatsache, dass die Dietz AG glaubwürdig versichert, „schon mit mehreren namenhaften Unternehmen in sehr vielversprechenden und fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Umsetzung der Entwicklung“ zu stehen und „dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit“ die bisherigen Prognosen über die Schaffung von Arbeitsplätzen, deutlich übertreffen würde.

    Die Forderungen der SPD-Fraktion

    Hieraus ergibt sich, dass es im Interesse der Gemeinde und der Bevölkerung ist, wenn jetzt im Rahmen der Änderung des Bebauungsplanes die Grundlagen für eine sinnvolle, an den heutigen Standards des Lärmschutzes gemessene, Umsetzung erfolgt. Diese muss ein Maximum an Schutz der Anwohner und Umweltverträglichkeit bringen. Hierfür wird sich die SPD-Fraktion weiterhin nachhaltig einsetzen. Deshalb fordern wir im weiteren Verfahren unter anderem folgende Maßnahmen sicher zu stellen:

    • Eine strikte Einhaltung des Sonn- und Feiertagsfahrverbotes.
    • Neben einem effektiven Lärmschutz vor Lärm aus dem Sondergebiet selbst, ebenso einen Lärmschutz für direkten Anwohner im Verlauf der B 27.
    • Die Errichtung eines Walls in Richtung Hebenshausen und Berge.
    • Eine genau nachgewiesene Anzahl an PKW und LKW-Parkplätzen auf dem Gelände des Sondergebiets Logistik, sodass es zu keinerlei „Wildparken“ außerhalb des Geländes kommt. Ebenso sind ausreichende Sanitäranlagen vorzuhalten.
    • Sowohl in der Bauphase, wie auch im Betrieb die ständige Sicherstellung der Einhaltung der Lärmschutzvorschriften und die Einrichtung eines Beschwerdemanagements, das ständig im Dialog mit der Gemeinde und den Bürgern steht und in der Lage ist kurzfristig Problem abzustellen.
    • Die Einhaltung der höchsten Energieeffiziensstandards beim Betrieb des Sondergebiets, dabei sollte eine weitgehende CO2-Neutralität angestrebt werden.

    Bereits im Rahmen der ersten Offenlegung ist es gelungen, die Anforderungen der Gemeinde in Bezug auf Minderungen der Belastungen für die Anwohner, der Verkehrssicherheit und der Umweltverträglichkeit zu erhöhen. Wir werden auch im weiteren Verfahren der 2. Offenlegung gegebenenfalls auch noch neue hinzukommende Anregungen und Aspekte aufnehmen und einfordern.

    Die SPD-Fraktion will keine Umsetzung des Projektes um jeden Preis, aber angesichts der Tatsache, dass durch den Verkauf des Geländes durch das Land an die Dietz AG nun ein konkreter seriöser Partner vorhanden ist, scheint es uns am sinnvollsten, das Projekt mit klaren Forderungen zum Schutz der Bevölkerung zu gestalten und gleichzeitig die wirtschaftliche Zukunft der Gemeinde zu sichern. Dabei wird zusätzlich eine Vielzahl von sicheren Arbeitsplätzen in allen Qualifikationsniveaus geschaffen. Gerade in einer Zeit, in der nicht sicher ist, ob die Hochkonjunktur noch lange anhalten wird, ist es wichtig, in unserer Region neue und sichere Jobs in einer wachsenden Branche zu schaffen.

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Ausgabe November 2018

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  • Erneuter Wechsel an der Faktionsspitze

    Zum 30. September hat Sven Schreivogel den SPD-Fraktionsvorsitz niedergelegt, den er am 01.03.2018 von Silke Meyke übernommen hatte. Bis auf weiteres wird diese Aufgabe kommissarisch von Jörg Klinge und Timo Risch (stellvertretender Fraktionsvorsitzender) erledigt. In seiner Mitteilung legt Sven Schreivogel besonderen Wert darauf, dass er von niemandem unter Druck gesetzt wurde, es war seine eigene Entscheidung, die er wohlüberlegt und nicht leichtfertig getroffen hat. Unter anderem begründet er die Entscheidung mit einer neuen, beruflichen Herausforderung, die ihm in nächster Zukunft weniger Zeit für die ehrenamtliche Tätigkeit lässt, andererseits liegt es aber auch im Thema Sondergebiet Logistik begründet, da er bei diesem Thema durch eigene Zweifel nicht immer die Meinung der Fraktion nach außen vertreten kann. Um jedoch Missverständnissen vorzubeugen: Er bleibt immer noch Fraktionsmitglied und wird weiterhin mein Mandat als Gemeindevertreter wahrnehmen. Seinen Fraktionskolleginnen und -kollegen wird er auch in Zukunft zur Seite stehen und unseren Bürgermeister Jens Wilhelm weiterhin unterstützen.

  • 10. Heimatfest 2021- 50 Jahre Neu-Eichenberg

    Während seiner Sitzung am 19.10. hat sich der Festausschuss für das 10.  Heimatfest 2021 konstituiert. Zu Beginn der Sitzung erklärte der langjährige Vorsitzende Herbert Albrecht- Vogelsang,  dass er aus beruflichen und zeitlichen Gründen nicht für ein weiteres Heimatfest zur Verfügung stehen werde. Somit mussten die anwesenden Mitglieder aus ihrer Reihe den geschäftsführenden Vorstand neu wählen. Das Gremium setzt sich wie folgt zusammen: Wolfgang Fischer (1. Vorsitzender), Michael Rost (2. Vorsitzender), Nadine Wilhelm (Kassiererin), Katharina Nölke (stellv. Kassiererin), Maren Schimkowiak (Schriftführerin), Alexandra Rost (stellv. Schriftführer). Die weiteren Mitglieder sind Siegfried Erfurth, Frank Burhenne, Kirstin Arndt und Ramon Skotarek. Insgesamt besteht der Ausschuss somit aus fünf alten und drei neuen Mitgliedern. Das Gremium haben weiterhin Sven Schreivogel, Petra Albrecht-Vogelsang, Daniela Stöneberg, Sascha Rappe, Walter Kern, Klaus Osterhorn und Helmut Steidl verlassen. Als Schirmherr wird Bürgermeister Jens Wilhelm die Feierlichkeiten und deren Planungen begleiten. Wolfgang Fischer bedankte sich bei Herbert Albrecht-Vogelsang für seinen Einsatz bei den letzten drei Heimatfesten als Vorsitzender und über 20-jährige Tätigkeit im Festausschuss und hofft, dass er auch weiterhin den neuen Festausschuss beratend begleiten wird. In den Dank bezieht er auch die anderen ausgeschiedenen Festausschussmitglieder ein, die noch zu einer abschließenden Sitzung eingeladen werden. Des Weiteren hofft der Vorstand, dass sich bis zur nächsten Sitzung des Vorstandes, die am 15. Januar 2019 stattfindet, weitere Mitbürgerinnen und Mitbürger bereit erklären, in dem Gremium mitzuarbeiten.

    Das 10. Heimatfest aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Gemeinde soll vom 25. bis 28. Juni 2021 gefeiert werden.

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Ausgabe Oktober 2018

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  • Volles Haus beim SPD-Sommerfest im Bürgertreff

     Gemütliche Atmosphäre und gute Gespräche beim SPD-Sommerfest vor und im Bürgertreff. Am 1. September hatte der SPD-Ortsverein sein diesjähriges Sommerfest im Bürgertreff in Hebenshausen veranstaltet. Bei kühlen Getränken, leckerer Bartwurst und guter Musik konnte die SPD zahlreiche Gäste, darunter auch Landrat Stefan Reuß und Landtagskandi-dat Knut John begrüßen.
    Stefan Reuß unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des Sondergebiets Logistik für Neu-Eichenberg und machte deutlich, dass aus seiner Sicht die Chancen bei diesem Projekt für die Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger eindeutig überwiegen. Er zeigte sich zuversicht-
    lich, dass im weiteren Verfahren der Änderung des Bebauungsplanes auch noch eine Reihe von Punkten verankert werden können, die den Schutz der Anwohner vor Belastungen verbessern. Mit Blick auf die Landtagswahl machte Knut John deutlich, wo seine zukünftigen Schwerpunkte liegen werden. So fordert er die Verlagerung von Landesbehörden in den ländlichen Raum, verstärkte Bemühungen des Landes für einen weiteren Breitbandausbau sowie die Sicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land.
    Das schöne Spätsommerwetter machte es möglich, dass man bis in den späten Abend gemütlich sitzen und miteinander ins Gespräch kommen konnte.

     

  • Landtagswahl am 28. Oktober: SPD stellt 100 Tageprogramm vor

    Die hessische SPD hat ein ambitioniertes Regierungsprogramm für die nächsten fünf Jahre vorge-legt. Thorsten Schäfer-Gümbel hat mit dem Hessenplan+ seine Vision und konkrete Umsetzungs-schritte für unsere Zukunft formuliert. Mit unseren Bausteinen für die ersten 100 Tage Regierungs-zeit wollen wir zeigen, welche Schwerpunkte wir zuerst setzen. Im Zentrum steht für uns der Anspruch, allen Menschen in Hessen die gleichen Lebenschancen zu bieten. Denn Teilhabe darf weder vom Geldbeutel abhängen noch vom Wohnort. Dafür stehen wir. Das treibt uns an. Das sind die Ziele der Hessen-SPD für die ersten 100 Tage der Regierungszeit:

    1. Wir starten ein Aktionsprogramm für bezahlbare Wohnungen.

    Jedes Jahr fließen zusätzlich 100 Mio. EUR in den geförderten Wohnungsbau. Statt unattraktiver Darlehen setzen wir dabei auf echte Zuschüsse. So entstehen bis Ende der Wahlperiode 30.000 preisgebundene Wohnungen. Mit einem Stufenmodell zur Senkung der Grunderwerbssteuer machen wir das Bauen, Kaufen und Mieten wieder günstiger. Profitieren sollen zuerst besonders förderungswürdige Gruppen wie Familien und öffentliche Wohnbauunternehmen oder auch Vorhaben zur Innenentwicklung im ländlichen Raum. Dazu bündeln wir alle erforderlichen Kompetenzen für den Wohnungsbau und die Landesentwicklung in einem einzigen Ministerium.

    2. Wir machen Krippen, Kindertagesstätten und Tagespflege kostenfrei.

    Ohne Wenn und Aber. Schwarz-Grün hat unser Gesetz zur vollständigen Gebührenfreiheit und Qualitätsverbesserung abgelehnt – innerhalb der ersten 100 Tage Regierungszeit bringen wir es erneut in den Landtag ein.

    3. Wir legen ein Sofortprogramm gegen den Lehrkräftemangel auf.

    Alle ohne Grund befristet eingestellten Lehrerinnen und Lehrer kommen noch in den ersten 100 Tagen Regierungszeit in unbefristete Arbeitsverhältnisse. Wir machen ein Qualifizierungsangebot für Quereinsteiger, um unbesetzte Stellen adäquat zu besetzen. Für Mangelfächer bringen wir ein Hessen-Stipendium auf den Weg. Lehrkräfte werden von Verwaltungsaufgaben entlastet.

    4. Wir wollen einen guten und günstigen öffentlichen Personenverkehr für alle.

    Innerhalb der ersten 100 Tage Regierungszeit präsentieren wir zusammen mit den Verkehrsverbünden ein einfaches, transparentes und bezahlbares Ticket für alle – für das ganze Land und für das ganze Jahr. Das Ziel ist es, den gesamten öffentlichen Personenverkehr in Hessen in einer erschwinglichen Hessen-Flat zu bündeln und auf dem Land weiter auszubauen.

    5. Hunderttausende Dieselfahrerinnen und -fahrer fühlen sich zu Recht betrogen und machen sich Sorgen um ihre Autos.

    Die Tatenlosigkeit der Landesregierung und der Automobilindustrie darf nicht auf Handwerkerinnen und Handwerker, auf Pendlerinnen und Pendler und auf Menschen, die sich nicht ohne weiteres ein neues Auto kaufen können, abgewälzt werden. Innerhalb der ersten 100 Tage Regierungszeit stoppen wir die drohenden Fahrverbote mit einem Bündel von Maßnahmen.

    6. Wir entlasten die Anwohner. Ohne Hintertür.

    Schwarz-Grün hat unser Gesetz zur vollständigen Abschaffung der Straßenausbaubeiträge abgelehnt. Innerhalb der ersten 100 Tage Regierungszeit bringen wir es erneut in den Landtag ein. Straßenausbaubeiträge werden abgeschafft – vollständig. Die Kosten trägt das Land.

    7. Wir beenden die Benachteiligung der Landesbeschäftigten und behandeln die Menschen im öffentlichen Dienst wieder mit Wertschätzung und Respekt.

    Deswegen bringen wir einen Pakt für Beschäftigung auf den Weg. Als ersten Baustein beschließt das Kabinett innerhalb der ersten 100 Tage Regierungszeit die Rückkehr in die Arbeitgebervereinigung Tarifgemeinschaft der Länder und führt die Ruhegehaltsfähigkeit der Zulage für Polizei, Feuerwehr und Justizvollzug ein. Tausende von Beamtinnen und Beamten, die tagtäglich für unsere Sicherheit sorgen, ohne Reichtümer zu verdienen, werden dadurch besser gestellt.

    8. Wir setzen der Vereinsamung und der schlechten gesundheitlichen Versorgung auf dem Land etwas entgegen.

    Dafür schaffen wir 100 Gemeindeschwester-Plus-Stellen in Hessen. Die Fachkraft ergänzt dabei die ärztliche Versorgung, ersetzt sie aber nicht. Gerade in Gegenden mit wenigen Ärzten haben wir die gesundheitliche Entwicklung von Menschen so besser im Blick. Die Gemeindeschwester-Plus hilft aber auch bei der Organisation des Lebens – vom Mittagstisch über Fahrgelegenheiten zum Chor bis zu den ersten Schritten in die Pflege.

    9. Wir fördern moderne Arbeit und gehen mit dem Landesdienst voran.

    Innerhalb der ersten 100 Tage Regierungszeit machen wir den Landesbeschäftigten in Verabredung mit den Personalräten ein Angebot für mobiles Arbeiten und kehren zurück zu Behördenstandorten im ländlichen Raum. Die Möglichkeit, von zu Hause aus oder an dezentralen Behördenstandorten zu arbeiten, ist ein Beitrag gegen den Dauerstau und stärkt die Wirtschaftskraft in der Fläche.

    Hessen braucht wieder eine Regierung, die anpackt – und zwar vom ersten Tag an. Mit dem neuen Ministerpräsidenten Thorsten Schäfer-Gümbel.

    Deshalb am 28. Oktober beide Stimmen für die SPD!

     

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Ausgabe September 2018

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  • Landtagskandidat Knut John in Neu-Eichenberg

    Der SPD-Kandidat für die Landtagswahl, Knut John, informierte sich kürzlich über die genauen Planungen für das Sondergebiet Logistik in Neu-Eichenberg. Nach dem Gespräch äußerte er sich wie folgt:
     "Neu Eichenberg bekommt ca. 1000 und mehr Arbeitsplätze mit dem neuen Logistikzentrum.
    Das eröffnet neue Chancen für die Region: Einwohnerzuwachs, Nahver-sorgung werden möglich und vieles andere mehr. Wir brauchen eine starke Wirtschaft, damit unsere sozialen Systeme auch funktionieren können.“

     

  • Bürgerversammlung zur Änderung des Bebauungsplans für das Sondergebiet Logistik konnte trotz Störungen durchgeführt werden

    Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zur Änderung des Bebauungsplanes für das Sondergebiet Logistik ist nun nach Abschluss der sogenannten „Ersten Offenlegung“ die „Erste Abwägung“ durch die Gemeindevertretung erfolgt. Dabei wurden die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und von Bürgerinnen und Bürgern zum neuen Bebauungsplan durch den Planer erfasst und abgewogen. Dies geschah in einer auf zwei Abende verteilten Sitzung der Gemeindevertretung. Dabei hatten auch alle Fraktionen in der Gemeindevertretung die Gelegenheit, sich alle Details der Planung genau erläutern zu lassen. Sowie Fragen, die durch die eingereichten Stellungnahmen entstanden waren, mit dem Planer zu erörtern und Änderungsanträge zu den Vorschlägen des Planers zu stellen.

    Folgende Änderungen zur bisherigen Planung wurden durch den Planer vorgelegt bzw. durch die Gemeindevertretung in der Abwägung festgesetzt:

    • Herabsetzung des zulässigen Lärms, der auf den Grundstücken der nächstgelegenen Anwohner ankommen darf, um 10 Dezibel auf jetzt tagsüber 53 bis 64 Dezibel. Dies entspricht der Lautstärke eines normales Gespräch, einer Nähmaschine bzw. eines Fernsehers in Zimmerlautstärke. In der Nacht gelten Maximalwerte von 41 bis 52 Dezibel. Dies entspricht der Lautstärke von Regen, eines Kühlschranks bzw. eines leisen Gesprächs.
    • Lärm- und Sichtschutzwälle können bis zu einer Höhe von 8 Metern errichtet werden. Da diese jedoch eine geringere Wirkung als die Herabsetzung des zulässigen Lärms um 10 Dezibel haben, sind diese nicht mehr zwingend vorgeschrieben, denn nur unmittelbar hinter dem Wall entsteht eine nennenswerte Lärmreduzierung. Für weiter entfernter Anwohner bringt der Wall keine Vorteile, außer dem Sichtschutz.
    • Festsetzung der maximalen Hallenhöhe auf 15 Meter.
    • Verlegung der Zufahrt weg von der Ortslage Hebenshausen Richtung Süden hinter den Abzweig Berge.
    • Werbung an den Hallen ist nur Richtung Westen erlaubt. Leuchtwerbung ist verboten.
    • Mindestens 50 Prozent der Dächer sind mit Solaranlagen zu versehen.
    • Erhalt der Hecke am Sportplatz und Renaturierung des Hebenshäuser Baches.
    • Sofortige Maßnahmen zum Sichtschutz durch entsprechende Anpflanzungen.

     

    Weiterhin wurden auf Antrag der SPD-Fraktion noch folgende weitere Änderungen angenommen:

    • Verbreiterung des Grünstreifens in Richtung Berge auf 20 Meter.
    • Bau einer Ampelanlage bzw. Unter- oder Überführung für Fußgänger und Radfahrer an der Kreuzung Bahnhofsweg/Erschließungsstraße.

    Über all diese Änderungen wurde dann durch die Gemeindevertretung insgesamt abgestimmt. Hierbei stimmten die Fraktionen von SPD und CDU mehrheitlich für das Ergebnis der „Ersten Abwägung“. Die Grünen stimmten dagegen.

    Die Ergebnisse der „Ersten Abwägung“ werden nun in die Planunterlagen eingearbeitet. Wenn dies erfolgt ist, werden die Ergebnisse voraussichtlich Mitte August auf der Homepage der Gemeinde (www.neu-eichenberg.de) veröffentlicht. Der genaue Termin wird durch die Gemeindeverwaltung bekannt gegeben. Auch die „Zweite Offenlegung“ wird voraussichtlich im August beginnen. Auch über diesen Termin wird die Gemeindeverwaltung informieren.

    Am 22. August wird in einer Bürgerversammlung noch einmal umfangreich über das Projekt informiert und die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, ihrer Fragen zum Projekt an Verwaltung, Planer und Fachexperten zu stellen.

    Im Rahmen der „Zweiten Offenlegung“ besteht dann auch wiederum die Möglichkeit zur Einreichung von Stellungnahmen. Diese werden erneut durch den Planer ausgewertet und das Ergebnis der Gemeindevertretung voraussichtlich im November vorgelegt. Diese kann dann erneut Einfluss auf die Planung nehmen und Änderungen beschließen. Erst nach Abschluss dieses Verfahren erfolgt dann die abschließende Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung.

    Wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass die Änderung des Bebauungsplans, entgegen einiger öffentlicheren Äußerung, nicht aufgrund des Verkaufs des Grundstückes an die Dietz AG erfolgt.

    Vielmehr ist die Änderung des Bebauungsplans bereits im Sommer 2013 eingeleitet worden, also fast 5 Jahre vor dem Verkauf des Geländes. Von einer Anpassung des Bebauungsplans nach den Wünschen des Investors kann also keine Rede sein. Vielmehr werden geänderte Rahmenbedingungen sowie höhere Anforderungen an die Lärmreduzierung berücksichtigt.

    Die SPD-Fraktion erwartet nun in den kommenden Wochen eine Präzisierung durch die Dietz AG was diese auf dem Gelände genau plant. Hieraus ergeben sich dann möglicherweise neue Erkenntnisse, wie der Lärmschutz weiter verbessert werden kann, ob und in welchem Umfang Wälle vorgesehen sind und mit welcher Zahl von Arbeitsplätzen in den Bereichen Logistik, Verwaltung und IT gerechnet werden kann.
    „Für uns ist es wichtig uns ein genaues Bild über die tatsächliche Planung zu machen, bevor wir voraussichtlich im November eine abschließende Entscheidung über den neuen Bebauungsplan treffen müssen. Bis dahin wollen wir die Zeit nutzen, um noch offene Fragen zu erörtern“, unterstreichen SPD-Fraktionsvorsitzender Sven Schreivogel und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jörg Klinge.

  • Kommentar von Jörg Klinge (Vorsitzender des Ortsvereins)- Demokratie lebt von Respekt und Dialog

    Der Verlauf der Bürgerversammlung war sehr emotional. Dies ist angesichts der Tragweite der anstehenden Entscheidung verständlich und auch grundsätzlich nicht zu kritisieren. Nicht hinnehmbar sind aber Äußerungen, die die Bürgerversammlung als "Propagandaveranstaltung" bezeichnet haben. Dieses Vokabular entlarvt die Nichtakzeptanz demokratischer Grundregeln durch den Zwischenrufer. Das nenne ich unanständig, weil es insbesondere alle demokratischen Gremien der Gemeinde angreift und verunglimpft. Hier fordere ich nicht nur zur Mäßigung, sondern auch zur Entschuldigung auf. Der Dialog in einer Demokratie ist nie eine Einbahnstraße, in der nur eine Seite das Recht auf fairen Umgang einfordern darf. Wer gegen die Vertreter einer anderen Position hetzt, der stellt sich selbst außerhalb der Reihen der Demokraten. Die Sozialdemokratie hat die Demokratie und das Recht auf freie Meinungsäußerung immer verteidigt. Deshalb werden wir auch Angriffe solcher Art hier in unserer Gemeinde niemals unwidersprochen stehen lassen. Nur wenn dies gewährleistet ist, kann man auch zukünftig noch erwarten, dass sich Menschen dazu bereit erklären sich gemeinnützig ehrenamtlich zu engagieren.

     

    Jörg Klinge, Ortsvereinsvorsitzender der SPD
     

  • Kommentar von Sven Schreivogel (Vorsitzender des SPD Fraktion) - Noch nicht zu spät für ehrlichen Austausch!

    Wie sehr das Thema „Sondergebiet Logistik“ unsere Gemeinschaft belastet, hat die Bürgerversammlung am 22. August im Gasthaus Waldmann gezeigt. Meines Erachtens gibt es so gut wie keine Gruppierung, die hier keine Federn gelassen hat. Bei allem Verständnis für die angespannte Situation, in der wir alle uns im Moment befinden und aufgrund derer sich Emotionalität Bahn bricht: Beschimpfungen der gemeindlichen Gremien sind für mich ein absolutes No-Go; dies gilt ebenso für süffisante oder gar abwertende Bemerkungen gegenüber Kritikern und Gegnern. Dass es kritisch, aber dennoch sachlich zugehen kann, hat das Auftreten von Stefan Savolainen verdeutlicht. Seines Amtes würdig erwiesen hat sich meiner Meinung nach unser neuer Bürgermeister Jens Wilhelm. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die eine oder andere Chance zum ehrlichen Austausch von mehreren Seiten vertan wurde. Dass ein Vertreter der Dietz AG seine Firma und deren Planungen im Rahmen dieser Bürgerversammlung vorstellt, finde ich richtig. Für all diejenigen, die keine Zeitung lesen oder das Internet nutzen, ist es wichtig zu wissen, mit wem wir es zu tun haben. Außerdem denke ich, dass unsere Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand informiert werden sollten, was vor ihrer Haustür geplant ist, um sich darüber ein eigenes Bild verschaffen zu können. Es ist gut, dass jetzt eine Planung des Investors für das Sondergebiet Logistik mit Zahlen und weiteren Daten vorliegt. Wichtig ist es, im Rahmen der zweiten Offenlegung mit allen im Dialog zu bleiben und noch mehr aufklärend zu wirken. Fantasiezahlen wie "4000 Arbeitsplätze" und "3000 Lkw" bilden keine Grundlage für eine sachliche Diskussion. Aber Sachlichkeit auf beiden Seiten ist jetzt das Allerwichtigste!

    Sven Schreivogel, Vorsitzender der SPD Fraktion
     

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Ausgabe August 2018

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  • Sondergebiet Logistik: Erste Abwägung erfolgt – Bürgerversammlung und 2. Offenlegung folgen

    Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zur Änderung des Bebauungsplanes für das Sondergebiet Logistik ist nun nach Abschluss der sogenannten „Ersten Offenlegung“ die „Erste Abwägung“ durch die Gemeindevertretung erfolgt. Dabei wurden die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und von Bürgerinnen und Bürgern zum neuen Bebauungsplan durch den Planer erfasst und abgewogen. Dies geschah in einer auf zwei Abende verteilten Sitzung der Gemeindevertretung. Dabei hatten auch alle Fraktionen in der Gemeindevertretung die Gelegenheit, sich alle Details der Planung genau erläutern zu lassen. Sowie Fragen, die durch die eingereichten Stellungnahmen entstanden waren, mit dem Planer zu erörtern und Änderungsanträge zu den Vorschlägen des Planers zu stellen.

    Folgende Änderungen zur bisherigen Planung wurden durch den Planer vorgelegt bzw. durch die Gemeindevertretung in der Abwägung festgesetzt:

    • Herabsetzung des zulässigen Lärms, der auf den Grundstücken der nächstgelegenen Anwohner ankommen darf, um 10 Dezibel auf jetzt tagsüber 53 bis 64 Dezibel. Dies entspricht der Lautstärke eines normales Gespräch, einer Nähmaschine bzw. eines Fernsehers in Zimmerlautstärke. In der Nacht gelten Maximalwerte von 41 bis 52 Dezibel. Dies entspricht der Lautstärke von Regen, eines Kühlschranks bzw. eines leisen Gesprächs.
    • Lärm- und Sichtschutzwälle können bis zu einer Höhe von 8 Metern errichtet werden. Da diese jedoch eine geringere Wirkung als die Herabsetzung des zulässigen Lärms um 10 Dezibel haben, sind diese nicht mehr zwingend vorgeschrieben, denn nur unmittelbar hinter dem Wall entsteht eine nennenswerte Lärmreduzierung. Für weiter entfernter Anwohner bringt der Wall keine Vorteile, außer dem Sichtschutz.
    • Festsetzung der maximalen Hallenhöhe auf 15 Meter.
    • Verlegung der Zufahrt weg von der Ortslage Hebenshausen Richtung Süden hinter den Abzweig Berge.
    • Werbung an den Hallen ist nur Richtung Westen erlaubt. Leuchtwerbung ist verboten.
    • Mindestens 50 Prozent der Dächer sind mit Solaranlagen zu versehen.
    • Erhalt der Hecke am Sportplatz und Renaturierung des Hebenshäuser Baches.
    • Sofortige Maßnahmen zum Sichtschutz durch entsprechende Anpflanzungen.

    •  

    Weiterhin wurden auf Antrag der SPD-Fraktion noch folgende weitere Änderungen angenommen:

    • Verbreiterung des Grünstreifens in Richtung Berge auf 20 Meter.
    • Bau einer Ampelanlage bzw. Unter- oder Überführung für Fußgänger und Radfahrer an der Kreuzung Bahnhofsweg/Erschließungsstraße.

    Über all diese Änderungen wurde dann durch die Gemeindevertretung insgesamt abgestimmt. Hierbei stimmten die Fraktionen von SPD und CDU mehrheitlich für das Ergebnis der „Ersten Abwägung“. Die Grünen stimmten dagegen.

    Die Ergebnisse der „Ersten Abwägung“ werden nun in die Planunterlagen eingearbeitet. Wenn dies erfolgt ist, werden die Ergebnisse voraussichtlich Mitte August auf der Homepage der Gemeinde (www.neu-eichenberg.de) veröffentlicht. Der genaue Termin wird durch die Gemeindeverwaltung bekannt gegeben. Auch die „Zweite Offenlegung“ wird voraussichtlich im August beginnen. Auch über diesen Termin wird die Gemeindeverwaltung informieren.

    Am 22. August wird in einer Bürgerversammlung noch einmal umfangreich über das Projekt informiert und die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, ihrer Fragen zum Projekt an Verwaltung, Planer und Fachexperten zu stellen.

    Im Rahmen der „Zweiten Offenlegung“ besteht dann auch wiederum die Möglichkeit zur Einreichung von Stellungnahmen. Diese werden erneut durch den Planer ausgewertet und das Ergebnis der Gemeindevertretung voraussichtlich im November vorgelegt. Diese kann dann erneut Einfluss auf die Planung nehmen und Änderungen beschließen. Erst nach Abschluss dieses Verfahren erfolgt dann die abschließende Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung.

    Wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass die Änderung des Bebauungsplans, entgegen einiger öffentlicheren Äußerung, nicht aufgrund des Verkaufs des Grundstückes an die Diez AG erfolgt.

    Vielmehr ist die Änderung des Bebauungsplans bereits im Sommer 2013 eingeleitet worden, also fast 5 Jahre vor dem Verkauf des Geländes. Von einer Anpassung des Bebauungsplans nach den Wünschen des Investors kann also keine Rede sein. Vielmehr werden geänderte Rahmenbedingungen sowie höhere Anforderungen an die Lärmreduzierung berücksichtigt.

    Die SPD-Fraktion erwartet nun in den kommenden Wochen eine Präzisierung durch die Diez AG was diese auf dem Gelände genau plant. Hieraus ergeben sich dann möglicherweise neue Erkenntnisse, wie der Lärmschutz weiter verbessert werden kann, ob und in welchem Umfang Wälle vorgesehen sind und mit welcher Zahl von Arbeitsplätzen in den Bereichen Logistik, Verwaltung und IT gerechnet werden kann.
    „Für uns ist es wichtig uns ein genaues Bild über die tatsächliche Planung zu machen, bevor wir voraussichtlich im November eine abschließende Entscheidung über den neuen Bebauungsplan treffen müssen. Bis dahin wollen wir die Zeit nutzen, um noch offene Fragen zu erörtern“, unterstreichen SPD-Fraktionsvorsitzender Sven Schreivogel und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jörg Klinge.

  • Drei Fragen an Christoph Kraaibeek, Dipl. Ing. und techn. Geschäftsführer des Wasserverbandes Leine-Süd

    Frage: Derzeit arbeitet der Wasserverband Leine-Süd am Leitungsnetz in Neu-Eichenberg, hier vor allem "Über dem Sande" zwischen Berge und Eichenberg-Dorf. Was genau hat es damit auf sich? Welche Kosten wären der Gemeinde entstanden, wenn sie – wie vor ihrer Zeit als Verbandsmitglied – diese Arbeiten hätte selbst finanzieren müssen?

    Antwort: Die Wasserversorgung der Gemeinde Neu-Eichenberg wird umgestellt. Der Hochbehälter Forstweg ist in einem baulich sehr schlechten Zustand, die Quelle Berge hat in ihrer Schüttmenge erheblich nachgelassen und ist ebenso in schlechtem Zustand. Der dazugehörige Hochbehälter ist stark sanierungsbedürftig. Der Wasserverband hat sich daher Gedanken gemacht, wie die zukünftige Wasserversorgung aussehen könnte. Da der neue Hochbehälter Berge ein ausreichendes Fassungs-vermögen besitzt, konnte auf die aufwendige Sanierung des Hochbehälters Forstweg verzichtet werden. Die Quelle Berge und der dazugehörige Hochbehälter werden zukünftig durch den Neubau eines Brunnens ersetzt. Dieser dient dazu, auch Neuenrode zu versorgen, da der dortige Brunnen kaum noch Wasser fördert. Gleichzeitig wurden die Steig- und Fallleitungen zum Hochbehälter und in Richtung Eichenberg-Bahnhof erneuert. Hier gab es zahlreiche Rohrbrüche. Die Kosten zur Sicherstellung der Wasserversorgung betragen 1,2 Mio. €. Das Konzept zur zukünftigen Versorgung wurde unter Beteiligung der Wassermeister und den betrieblichen Erfahrungen der Kollegen des Außendienstes entwickelt. Zu Gute kamen uns natürlich die Kenntnisse der Neu-Eichenberger Kollegen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei ihnen bedanken. Früher hätte die Gemeinde diese Konzepterstellung selbst entwickeln und finanzieren müssen. Die Bauleitung der Maßnahmen übernimmt der Wasserverband mit eigenem Personal.

    Frage: Wie lange wird es noch dauern, bis in Eichenberg-Dorf mit einer Kanalsanierung in der Karlsbrunnenstraße begonnen wird? Eine etwaige Neugestaltung eines Wasserspiels am Lindenplatz als Ersatz des früheren Dorfteiches ist ja davon abhängig?

    Antwort: Nach Absprache mit Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth soll die Maßnahme im Wirtschaftsplan 2019 berücksichtigt werden.

    Frage: Welche besonderen Herausforderungen erwarten Sie als Wasserverband durch die Ansiedlung des Sondergebietes Logistik?

    Antwort: Das Sondergebiet Logistik wird durch den Wasserverband hinsichtlich Wasser, Abwasser und Kanal erschlossen. Einer solchen Aufgabe ist der Wasserverband durch seine Fachkompetenz gewachsen und wird von uns auch nicht zum ersten Mal durchgeführt.

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Ausgabe Juni 2018

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  • Sondergebiet Logistik: CDU und SPD stehen einer Ansiedlung positiv gegenüber - Bereitschaft zu Gesprächen mit beiden Seiten

    Gemeinsam unterstützen die CDU und die SPD Neu-Eichenberg die Bemühungen der Hessischen Landgesellschaft, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner und des Gemeindevor-standes, in Verhandlungen mit Investoren eine Ansiedlung auf dem Sondergebiet Logistik bei Hebenshausen zu realisieren. Seit 2009 besteht für das Gelände Baurecht und derzeit gibt es sehr konkrete Verhandlungen über die Realisierung einer Ansiedlung, die nicht nur für die Zukunft von Neu-Eichenberg, sondern auch für den Werra-Meißner-Kreis wichtig ist. „Wir freuen uns, dass hier die Chance besteht, neue Arbeitsplätze in nicht geringem Umfang zu schaffen und auch die Finanzkraft der Gemeinde nachhaltig zu stärken“, so Hans-Heinrich Schröter, Fraktionsvor-sitzender der CDU, und Jörg Klinge, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD. Die derzeitig laufende Änderung des Bebauungsplanes bietet zudem die Chance, die Details der Bebauung mit den Bürgerinnen und Bürgern zu erörtern. Weiterhin haben sich CDU- und SPD-Fraktion klar dazu positioniert, dass in einer oder ggf. zwei Bürgerversammlungen über die Änderung des Bebauungsplans und über mögliche konkrete Pläne eines Investors informiert wird. „Wir wollen den Dialog mit allen Bürgerinnen und Bürgern, egal ob Befürworter oder Gegner. Klar ist aber auch, dass wir einer Ansiedlung weiterhin positiv gegenüberstehen“, so Schröter und Klinge.

  • Bürgerversammlung in der zweiten August-Hälfte

    Auch Fachleute stehen für Fragen zur Verfügung

    Die Vorsitzende der Gemeindevertretung Rabea Weiser teilt mit, dass sie am 22. August wie angekündigt zu einer Bürgerversammlung ins Gasthaus Waldmann einlädt. Thema wird die erste Änderung des Bebauungsplanes zum Sondergebiet Logistik sein. Bei dieser Versammlung können sich Bürgerinnen und Bürger über die aktuelle Planung informieren. Auch Fachleute verschiedener Institutionen werden anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.

  • Einladung zur Feierstunde am 20. Juni im Gasthaus Waldmann

    Verabschiedung der amtierenden Bürgermeisterin, Amtseinführung ihres Nachfolgers

    Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung der Gemeindevertretung wird am 20. Juni im Gasthaus Waldmann die feierliche Übergabe des Bürgermeisteramtes in Neu-Eichenberg erfolgen. Dazu lädt die Vorsitzende Rabea Weiser ein. Nach der offiziellen Verabschiedung Ilona Rohde-Erfurths, die sechs Jahre lang die Geschicke unserer Gemeinde geleitet hat, wird ihr Nachfolger Jens Wilhelm als direktgewählter Kandidat in sein neues Amt eingeführt. Damit setzt er die Tradition einer SPD-geführten Spitze der Verwaltung seit Gründung unserer Gemeinde fort; vor Ilona Rohde-Erfurth hatten Gerhard Hannich und Wolfgang Fischer dieses Amt inne. Die Sitzung ist öffentlich. Beginn ist um 20 Uhr.

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Ausgabe Mai 2018

 

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  • Sondergebiet Logistik: Im Dialog bleiben!

    Ein Kommentar von Sven Schreivogel

    Man mag zum geplanten Sondergebiet Logistik stehen wie man will, aber es gehört zu demokratischen Gepflogenheiten, eine andere Meinung zu respektieren. Es gibt gute Gründe auf beiden Seiten. Eine derartige Ansiedlung ist ein großer Gewinn für eine ganze Region und zum Erhalt der Eigenständigkeit einer kleinen Gemeinde (insbesondere vor dem Hintergrund der hessischen Landespolitik) ein gutes Argument. Unstrittig ist, dass eine Realisierung der Planungen einen massiven Eingriff ins Landschaftsbild und ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit sich bringt. Seit 2009 ist der Bebauungsplan rechtskräftig; dies wird, auch von Kritikern, nicht in Frage gestellt. Derzeit geht es um eine Änderung des Bebauungsplanes, darüber sollten wir alle miteinander im Gespräch bleiben. Ich finde es fragwürdig, kritische Stimmen allesamt in einen Topf zu werfen; Gemeindevertreter/-innen für ihr Abstimmungsverhalten zu rügen allerdings ebenso. Dialog ist ein wesentlicher Faktor unserer Demokratie, auch wenn eine gepflegte Streitkultur immer mehr aus der Mode zu kommen scheint. Ich wünsche mir, dass Befürworter nicht hinter jeder kritischen Stimme jemanden vermuten, der eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Region mit allen Mitteln verhindern will. Gleichwohl verbitte ich mir von einem Teil der Gegner verbale Attacken gegen Mitglieder der Gemeindevertretung, die den Anschein erwecken, dass in diesem Gremium gedankenlos alles abgenickt wird. Dem ist nicht so, nicht auf der einen und nicht auf der anderen Seite. Bevor noch tiefere Gräben verursacht werden, wünsche ich mir einen respektvollen Umgang miteinander. Dialogbereitschaft auf beiden Seiten halte ich ganz persönlich für das Wichtigste!

  • Bürgerversammlung zum richtigen Zeitpunkt

    Stellungnahme zu falscher Darstellung

    In einem HNA-Bericht vom 17.04.2018 über ein Treffen der Arbeitsgruppe zum Ausstieg aus dem Sondergebiet Logistik wurde fälschlicherweise dargestellt, dass die Nachfrage bzgl. einer weiteren Bürgerversammlung negativ beschieden worden sei - mit der Begründung, dies sei erst wieder nötig, wenn ein Investor seine Pläne vorstelle. Dazu folgende Stellungnahme der Vorsitzenden der Gemeindevertretung Rabea Weiser:

    „Richtig ist, dass zwei Bürgerinnen einen Antrag auf Durchführung einer Bürgerversammlung gestellt haben. Eine telefonische Nachfrage ergab, dass Thema dieser Versammlung im Wesentlichen Grundsatzfragen zum Sondergebiet Logistik sein sollten, die bereits vor Rechtskraft des Bebauungsplanes 2009 erörtert wurden. Nach Rücksprache mit allen Fraktionsvorsitzenden und nach deren einstimmigen Votum habe ich die Antragstellerinnen darauf hingewiesen, dass aus meiner Sicht und aus Sicht aller im Parlament vertretenen Fraktionen eine Bürgerversammlung dann Sinn macht, wenn der tatsächliche Entwurf für die Änderung des Bebauungsplanes vorliegt und abgewogen werden muss. Dann nämlich haben die Bürger und alle Interessierten erneut Gelegenheit ihre Anregungen, Bedenken etc. binnen vier Wochen geltend zu machen. Und erst dann liegen alle für den Entwurf notwendigen Unterlagen vor. Diese Überlegungen habe ich den Antragstellerinnen mitgeteilt.“

    Im Direktgespräch mit den zwei Antragstellerinnen ist das Missverständnis geklärt worden. Auch die HNA hat inzwischen eine Richtigstellung gedruckt.

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Ausgabe April 2018

 

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  • Personalwechsel in Neu-Eichenberger SPD-Fraktion -

    Sven Schreivogel übernimmt Vorsitz von Silke Meyke

    Aus persönlichem Grund hat Silke Meyke ihr Amt als Fraktionsvorsitzende zum 28. Februar niedergelegt, bleibt aber weiterhin für die SPD in der Gemeindevertretung und auch stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins. Den Fraktionsvorsitz hat jetzt Sven Schreivogel übernommen. Der 45-jährige Medienproduzent und Journalist ist seit März 2016 Mitglied der Gemeindevertretung sowie im Haupt- und Finanzausschuss und in der Kindergartenkommission. Zuvor war er zehn Jahre lang als Schriftführer im Parlament tätig. Ihm zur

    Seite stehen Jörg Klinge und Timo Risch als Stellvertreter. Klinge hatte diese Funktion bereits zu Beginn der aktuellen Legislaturperiode übernommen, Risch - seit 2011 mit Meyke in der Gemeindevertretung - ist wie auch Schreivogel neu in die Fraktionsspitze gewählt worden. Die SPD-Fraktion dankt Silke Meyke ganz herzlich, dass sie diese Aufgabe mit viel persönlichem Einsatz, klarer Linie und parteiübergreifender Dialogbereitschaft ausgeübt hat.

  • Gemeinsam gestärkt in die Zukunft

    Die neue Wehrführung v.l.: F. Burhenne, H. Albr.-Vogelsang, N. Horn, M. Schafhaupt, I. Rohde-Erfurt, A. Albr.-Vogelsang

    Gemeinsam gestärkt in die Zukunft ist das große Fazit der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren in Neu-Eichenberg. Die Struktur der Feuerwehr wurde durch den Beschluss der Gemeindevertreter zum 1. März 2018 geändert und mit der neuen Satzung wird nun deutlicher dargestellt, dass die Feuerwehr Neu-Eichenberg nur noch aus einer großen Einsatzabteilung besteht und das bisherige "Kirchturmdenken" der Vergangenheit angehört. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Zusammenarbeit der Wehren geändert und mit der neuen Satzung wird nun deutlicher dargestellt, dass die Feuerwehr Neu-Eichenberg nur noch aus einer großen Einsatzabteilung besteht und das bisherige „Kirchturmdenken“ der Vergan-

    gangenheit angehört.

    Bereits im vergangenen Jahr wurde die Zusammenarbeit der Wehren geändert und bei gemeinsamen Übungsdiensten intensiviert. Zusammen wurden 4.051,90 Stunden für die Bevölkerung in Neu-Eichenberg geleistet. Darunter waren 13 Einsätze (4 Brände, 8 Technische Hilfleistungen und 1 Fehlalarm). Die Einsatzabteilung verzeichnet aktuell 57 aktive Frauen und Männer.

 

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Ausgabe März 2018

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  • Überragendes Wahlergebnis für Jens Wilhelm

    Liebe Neu-Eichenbergerinnen und Neu-Eichenberger,

     

    auf diesem Weg ein riesengroßes DANKESCHÖN an alle Wähler/innen, die mir bei der Bürgermeisterwahl am 28.01.18  ihre Stimme gegeben und zu dem tollen Wahlergebnis beigetragen haben.
    Ich freue mich sehr, dass ich ab dem 01.07. 18 der neue Bürgermeister von unserer Gemeinde sein darf.
    Ich werde mich für das Wohl der Gemeinde einsetzen und gehe mit Freude und  Engagement an die vor mir liegenden Auf-gaben.
    Ganz besonders möchte ich mich bei meiner Familie, meinem Wahlhelfern und Unterstüt-zern bedanken, die mir in den letzten Monate in vielfältigster Art und Weise  zur Seite gestanden haben.
    DANKE!
    Aber das Wichtigste für mich ist, dass ich ein Bürgermeister für alle Neu-Eichenberger/innen sein möchte. Bitte fassen sie  Vertrauen zu mir, Fragen sie mich und kommen mit mir ins Gespräch. Ich bin für sie da.
    Herzlichst

     

    Ihr Jens Wilhelm


     

     

     

    Mit der Bürgermeisterwahl ist die SPD-Fraktion sehr zufrieden, da niemand mit einem so deutlichen Ergebnis rechnen konnte. Hier die Einzelergebnisse aus den Wahllokalen und der Briefwahl:

     

     

    Jens Wilhelm

     

    Stimmen Anteil

    Achim Albrecht-Vogelsang

     

    Stimmen Anteil

    Wahl-beteiligung

    Dorf

    106 58,2%

    76 41,8%

    58,8%

    Bahnhof

    127 68,3%

    59 31,7%

    57,6%

    Hebenshausen

    180 70,9%

    74 29,1%

    70,9%

    Marzhausen

    48 42,1%

    66 57,9%

    75,7%

    Hermannrode

    62 62,0%

    38 38,0%

    48,3%

    Berge

    38 48,1%

    41 51,9%

    66,1%

    Briefwahl

    79 57,7%

    58 42,3%

     

    Gesamtergebnis

    640 60,8%

    412 39,2%

    70,9%

     

  • Feuerwehr-Zusammenlegung beschlossen

    Nach zehn Sitzungen hat der Arbeitskreis Feuerwehr seine Arbeit beendet und der Gemeindevertretung den Zusammenschluss aller Ortswehren empfohlen.
    Dieser Empfehlung sind Gemeindevertreterinnen und -vertreter in ihrer Sitzung vom 5. Februar mit einer Satzungsänderung nachgekommen. Dies bedeutet, dass es jetzt nur noch eine einzige Einsatzabteilung mit einem Löschbezirk im gesamten Gemeindegebiet gibt.
    Es wurde beschlossen, bis auf Weiteres alle Häuser und Fahrzeuge zu erhalten. Der Ortsteil Hermannrode genießt einen Sonderstatus, wg. der Erreichbarkeit innerhalb einer gesetzlicher Frist von zehn Minuten nach Alarmauslösung. Dort wird auch zukünftig in jedem Fall ein Stützpunkt erhalten bleiben.
    Personell wird sich Einiges verändern. Der Gemeindebrandinspektor und dessen Stellvertreter werden als Ämter bestehen bleiben. Frank Burhenne wie auch Walter Kern haben sich bereiterklärt, ihre Posten bis zum regulären Ende ihrer Amtszeit (2019) weiter auszuüben. Die Wehrführung wird fürs ganze Gemeindegebiet auf drei Personen reduziert, einen Wehrführer sowie einen Ersten und Zweiten Stellvertreter. Wer wird diese Ämter übernehmen wird, soll in der Jahreshauptversammlung am 23. März geklärt werden. Dies gilt ebenfalls für alle weiteren Personalfragen. Es soll drei Gerätewarte geben, deren für die Feuerwehr sehr wichtige Arbeit ersten Planungen zufolge sogar vergütet werden könnte. In jedem Ortsteil soll ein Aktivensprecher gewählt werden, um die Belange der Kameradinnen und Kameraden vor Ort nicht aus den Augen zu verlieren.
    Sollte es zur Besiedelung des Sondergebietes Logistik kommen, hätte dies natürlich auch Folgen i. S. Brand- und Katastrophenschutz. Da müssten die sich ansiedelnden Unternehmen in die Pflicht genommen werden. Unsere Feuerwehr allein wäre in diesem Fall hoffnungslos überfordert. Bei Gesprächen mit potentiellen Investoren müsste die Gewährleistung des Brandschutzes ein wesentliches Thema sein.
    Im Namen der SPD-Fraktion danke ich dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Klaus Hildebrand, dessen Stellvertreter Florian Rappe sowie allen weiteren Mitgliedern aus Feuerwehr und Politik für die sachlich geführten Diskussionen und dass es in dieser essentiellen Frage für unsere Gemeinde Neu-Eichenberg zu einer einstimmigen Lösung gekommen ist.


    Sven Schreivogel und Silke Meyke

  • Michael Hinz geht zum 28.02.2018 in den Ruhestand

    Nach fast 25 jähriger Tätigkeit in der Gemeindeverwaltung wird zum 28.02.2018 Herr Michael Hinz in den wohl verdienten Ruhestand gehen.

    Herr Hinz hat seine Arbeit in Neu-Eichenberg noch unter Bürgermeister Hannich am 01.07.1993 aufgenommen und seitdem engagiert hauptsächlich die Finanz- und Friedhofsverwaltung bearbeitet.

    Für Jeden hatte er ein offenes Ohr und kannte Neu-Eichenberg in- und auswendig.

    Wir bedanken uns herzlich bei Michael Hinz und wünschen ihm für den wohlverdienten Ruhestand alles Gute.

    Seine bisherigen Aufgaben werden ab dem 01.03.2018 von Herrn Daniel Reese wahrgenommen.

    Im Bereich Bürgerbüro wird das Team der Gemeindeverwaltung seit dem 01.01.2018 durch Frau Tamara Klein verstärkt.

    Ilona Rohde-Erfurth, Bürgermeisterin

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Ausgabe Januar 2018

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  • Haushalt der Gemeinde verabschiedet – Zukunftsinvestitionen werden ohne Schulden finanziert

      

     

    In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurde der Haushalt für das Jahr 2018 verabschiedet. Die gute Nachricht zuerst: Auch im kommenden Jahr wird der Haushalt ausgeglichen sein, ohne Schulden auskommen und es wird keine Steuererhöhungen geben. Damit wird die solide Haushaltspolitik der Verwaltung unter Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth und der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung auch im kommenden Jahr fortgesetzt, ohne dass wichtige Zukunftsinvestitionen darunter leiden.

     

    Dazu zwei Beispiele: Die Ausgaben für unseren Kindergarten sind nach wie vor der größte Einzelposten und ist erneut um ca. 80.000€ angestiegen. Wir finden, die Kinder in unserer Gemeinde sind unsere Zukunft und wir deshalb das Geld hier sehr gut investieren. Gleiches gilt für die Ausgaben für den Brandschutz. Auch hier wird mehr Geld für unsere Feuerwehren investiert, damit Ausstattung erweitert und verbessert werden kann. Wir setzen damit auch ein Signal, dass wir die weitere Entwicklung der Feuerwehr in unserer Gemeinde nicht nur durch die Politik begleiten, sondern auch für eine ausreichende und sachgerechte Finanzierung sorgen.

     

    Zwei Beispiele, die zeigen, dass wir die Eigenständigkeit von Neu-Eichenberg durch eine solide Haushaltspolitik sichern, ohne dabei wichtige Zukunftsinvestitionen vernachlässigen.

      

  • Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

     

     

    am Sonntag, dem 28. Januar, ist Bürgermeisterwahl.

     

    Mit großem Bedauern habe ich im letzten Jahr zur Kenntnis genommen, dass sich unsere Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth aus persönlichen und familiären Gründen nicht noch einmal zur Wahl stellt.

     

    Mit Jens Wilhelm hat sich ein junger Mitbürger bereit erklärt, die Nachfolge als Bürgermeister unserer Gemeinde zu übernehmen. Jens Wilhelm ist ein ausgebildeter Diplom-Verwaltungsfachwirt. In unserer Gemeinde hat er schon kommunalpolitisch als Gemeindevertreter mitgearbeitet. In seiner Funktion als Vorsitzender des Dorferneuerungsausschusses in Hebenshausen hat er mit dem Gremium viel erreicht. Mit Erfolg führt er den größten Verein unserer Gemeinde, den FC Hebenshausen, seit über 10 Jahren.  Ich weiß aus der langjährigen Zusammenarbeit mit Jens Wilhelm, dass sich eine sehr kompetente Person um das Bürgermeisteramt bewirbt. Schon seit seinem Wohnortwechsel nach Hebenshausen engagiert sich Jans Wilhelm für die Gemeinde Neu-Eichenberg ehrenamtlich.

     

    Bei ihm weiß ich unsere Gemeinde in fachlicher wie in menschlicher Hinsicht in guten Händen und das beruhigt mich.

     

    Mit ihm wählen Sie einen Diplomverwaltungswirt, der die Verwaltung in einer Umbruchs-zeit sicher führen wird. Im kommenden Jahr werden zwei langjährige und erfahrene Verwaltungsangestellte altersbedingt in den wohlverdienten Ruhestand ausscheiden. Zwei neue Verwaltungsangestellte sollen die Lücken füllen. Damit das möglichst reibungslos geschieht, sollte der Bürgermeister die Ausbildung und Erfahrung mitbringen, die für eine Gemeindeverwaltung benötigt wird.  

     

    Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, als Bürgermeister muss man unabhängig von seiner persönlichen politischen Einstellung für alle Mitmenschen da sein.

     

    Wenn Sie am 28. Januar zur Wahl gehen, sollten Sie daran denken, dass wir einen neuen Bürgermeister zu wählen haben – nicht eine Partei - auch ein „Parteiloser“, der von einer Partei unterstützt wird, und diese Partei seit 20 Jahren in den Gemeindegremien vertritt, ist damit nicht unabhängiger.

     

    Nehmen Sie bitte Ihr Wahlrecht wahr und wählen Sie die Person, von der sie glauben, dass sie unsere Gemeinde in den kommenden Jahren kompetent und qualifiziert führen und weiterhin nach vorn bringen kann, damit die mehr als 45jährige Erfolgsgeschichte von Neu-Eichenberg fortgesetzt wird.

     

    Für mich kann diese Person nur Jens Wilhelm sein!

     

    Herzlichst 

    Ihr Wolfgang Fischer, Ehrenbürgermeister

      

  •  

    Der CDU-Bürgermeisterkandidat und die Nebelkerzen

     

    Der Wahlkampf zur Bürgermeisterwahl am 28. Januar ist voll im Gange, und damit die Wählerinnen und Wähler sich ein Bild von den Kandidaten machen können, flattern die einen oder anderen Zettel in die Briefkästen der Neu-Eichenberger.

     

    Dabei lohnt es sich, einige Dinge einmal genauer zu betrachten und darauf zu schauen, ob den Wählerinnen und Wählern reiner Wein eingeschenkt wird oder auch die eine oder andere Nebelkerze geworfen wird.

     

    Eine Nebelkerze ist es beispielsweise, wenn ein Kandidat so tut, als wäre er ein unabhängiger Kandidat obwohl er seit Jahr und Tag auf Seiten der CDU steht und auf Ihrer Liste in die Gemeindevertretung und in den Gemeindevorstand gekommen ist. Hier wäre es ehrlicher, sich auch zu seiner politischen Heimat zu bekennen, als so zu tun, als sei man unabhängig und überparteilich.

     

    Auch wenn man sich die eine oder andere Aussage auf den Wahlkampfflyern dieses Kandidaten ansieht, so wünscht man sich mehr Ehrlichkeit. So steht da zum Beispiel, dass er dafür steht, dass das Bahnhofsgebäude saniert und der Vorplatz attraktiv gestaltet wird. An sich ein schönes Ziel, doch warum verschweigt der Kandidat, obwohl er es ganz genau weiß, dass weder das Bahnhofsgebäude noch der Vorplatz der Gemeinde gehören und somit die Gemeinde und ein Bürgermeister gar keinen Einfluss auf die Gestaltung nehmen können. Schließlich hat die Bahn das Bahnhofsgebäude an einen Privatmann verkauft und der Bahnhofsvorplatz gehört der Deutschen Bahn selbst. Will Herr Albrecht-Vogelsang das alles kaufen, sanieren und die Gemeinde verschulden, oder will da jemand wider besseres Wissen eine Nebelkerze werfen und etwas versprechen, weil es populär ist?

     

    Hier kann sich jeder seinen eigenen Reim drauf machen…..   

    Jörg Klinge

      

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Ausgabe Oktober 2017

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  • Neu-Eichenberg hat gewählt

     

    Ebg.-Dorf

    Ebg.-Bhf.

    Berge

    Hebensh.

    Hermannr.

    Marzh.

    Briefwahl

    Landrat

    81,7%

    88,6%

    83,3%

    83,3%

    81,2%

    86,2%

    84,2%

    Bundestagswahl

     

     

     

     

     

     

     

    Erststimmen

     

     

     

     

     

     

     

    CDU

    26,5%

    27,2%

    33,8%

    25,9%

    29,7%

    36,1%

    32,2%

    SPD

    35,0%

    48,0%

    36,4%

    42,9%

    35,6%

    42,3%

    42,0%

    Grüne

    14,0%

    4,0%

    15,6%

    8,9%

    5,1%

    8,2%

    8,1%

    Linke

    8,0%

    8,9%

    2,6%

    5,3%

    10,2%

    3,1%

    3,5%

    AfD

    8,0%

    7,4%

    5,2%

    10,5%

    14,4%

    6,2%

    7,8%

    FDP

    3,5%

    3,0%

    3,9%

    3,6%

    5,1%

    4,1%

    2,5%

    Fr.Wähl.

    5,0%

    1,5%

    2.6%

    2,8%

    0

    0

    3,9%

     

    Zweitstimmen

     

     

     

     

     

     

     

    CDU

    26,6%

    23,9%

    31,2%

    25,2%

    30,5%

    30,2%

    31,3%

    SPD

    22,6%

    40,8%

    29,9%

    35,6%

    30,5%

    37,5%

    35,2%

    Grüne

    21,1%

    6,0%

    18,2%

    12,0%

    8,5%

    11,5%

    10,2%

    Linke

    9,0%

    11,9%

    5,2%

    6,8%

    10,2%

    6,3%

    3,2%

    AfD

    8,5%

    8,0%

    5,2%

    10,4%

    14,4%

    5,2%

    8,1%

    FDP

    5,5%

    7,0%

    7,8%

    5,2%

    3,4%

    8,3%

    7,0%

    Fr.Wähl.

    5,0%

    1,5%

    2,6%

    2,8%

    0

    0

    3,9%

                           

     

    Der SPD-Ortsverein bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern für das überdurchschnittlich gute Ergebnis für die SPD, aber auch für die Demokratie, indem in den meisten Ortsteilen doch wesentlich weniger Wähler als im Kreis-, Landes- und Bundesdurchschnitt die umstrittene AfD gewählt haben. Besonders erwähnenswert ist die Zustimmung für unseren Landrat Stefan Reuß, der in Neu-Eichenberg eines der besten Ergebnisse im gesamten Werra-Meißner-Kreis erreicht hat.

      

  • Schulweg – Antrag der SPD-Fraktion

      

    Der Antrag der SPD, den Schulweg im Zuge der Sanierung der K 69 nach Berge durch den Kreis wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzen zu lassen, hatte Erfolg.

     

    Wir haben ja bereits berichtet, dass der Kreis sich dieser Aufgabe annimmt und die Gemeinde hierfür keine Mittel aufwenden muss.

     

    Leider haben sich bei den Bauarbeiten Verzögerungen ergeben, so dass eine Freigabe noch nicht erfolgt ist.

     

    Laut Hessen-Mobil sollen die Arbeiten aber in nächster Zeit fertiggestellt werden.

      

  • Freiwilligentag 

    Am diesjährigen Freiwilligentag (16.09.2017) beteiligten sich aus Neu-Eichenberg die Ortsteile Marzhausen und Hebenshausen. In Hebenshausen wurde von zahlreichen Helfern der Friedhof in einen sehr guten Zustand versetzt. Wir bedanken uns herzlich bei den „Friedhofsgärtnern“. In Marzhausen fanden sich auch Mitbürger/innen, die auf dem Friedhof, rund um die Kirche, am Dorfplatz und an der alten Bushaltestelle kräftig saubermachten. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön!
  • Da war Musik drin
    Tagesfahrt des gemischten Chores Harmonie aus Berge nach Bad Driburg

    Neu-Eichenberg / OT Berge. Die Mitglieder des gemischten Chores aus Berge  waren kürzlich auf Reise. Unter Leitung von Wolfgang Osterhorn führte die Busfahrt in die Gegend rund um Bad Driburg. Im Verlauf des Tages bekamen alle Mitreisenden sehr viel zu sehen und konnten so manches Wissenswerte mit nach Hause nehmen.

    Der schöne Tag begann am späten Vormittag im Café Heyse, wo die Gruppe vom Konditormeister aufs herzlichste willkommen

    geheißen wurde.

    Hier wurde zunächst gemeinsam zu Mittag gegessen. Danach ging es in den nahegelegenen Kurpark.

      

    Hier bewunderten die Reisenden den Staudengarten, der mit seinen geschwungenen Beeten und den vielen hundert, ganzjährig blühenden Pflanzen, zu einem Spaziergang einlud.

     

    Weiterhin bestand die Möglichkeit ein benachbartes schnuckeliges Schmuckgeschäft zu besuchen. Auch die nahegelegene Fußgängerzone zog manchen der Reiseteilnehmer zu einem Bummel an.

     

    Wieder zurück im Café Heyse hieß es dann Film ab im „Schokoladenkino“. Hier entführte der Konditormeister seine Gäste in die Backstube. In einem Film sahen die Anwesenden viele Geheimnisse über die Herstellung von Baumkuchen, Pralinen und vieler anderer süßer Spezialitäten. Die Vorführung wurde live kommentiert. Günter Heyse verstand es vortrefflich, in seiner ihm eigenen Art und auf humorvolle Weise, die Gruppe für die süßen Köstlichkeiten zu begeistern. Weiterhin gab er viele nützliche Tipps rund um das Backen. Selbstverständlich standen auch Kostproben bereit, die gern probiert wurden.

     

    Danach hieß das Motto: „Da ist Musik drin“. Der sympathische Alleinunterhalter Heinz Christian Kirstein versüßte der Gruppe den Nachmittag mit Evergreens und Wunschmelodien. Der Musiker verstand es vortrefflich sich immer wieder auf sein Publikum einzustellen und dieses mit großer Spielfreude zu begeistern.

     

    Zwischendurch ließ man sich Kaffee und Kuchen schmecken und selbstverständlich fehlte auch nicht die Vorführung der in einem deutschen Cafè einmaligen Wasserorgel, die tausende Wassertropfen zu klassischer Musik tanzen ließ.

     

    Frohgelaunt und heiter wurde die Rückfahrt angetreten. Alle Teilnehmer der Fahrt waren voll des Lobes über das Erlebte und sich dahin gehend einig, dass ein weiterer Besuch im Cafe Heyse, mit den vielen anderen Möglichkeiten von Unternehmungen in und um Bad Driburg, immer wieder eine Reise wert ist.

     

     

      

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Ausgabe September 2017

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  • Gemeinsam erfolgreich... Zukunft gestalten!
    Brief des Landrats Stefan Reuß
    Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
    am 24. September finden nicht nur die Bundestagswahlen statt, sondern bei uns im schönen Werra-Meißner-Kreis auch die Landratswahl. Ich bewerbe mich zum dritten Mal um diese Position und bitte herzlich um Ihr Vertrauen, damit ich meine Arbeit der vergangenen fast 12 Jahre erfolgreich fortsetzen kann.
    Vieles konnten wir anpacken, vieles verändern und vieles für die zukünftigen Herausforderungen vorbereiten. Aber natürlich gibt es noch viel zu tun. Mit einigen Schlaglichtern möchte ich benennen, was wir alles angepackt haben: Den Breitbandausbau haben wir vorangebracht, in Nordhessen ist der Werra-Meißner-Kreis die treibende Kraft, weil uns allen klar ist, dass auch die schnellen Datenautobahnen extrem wichtig für den ländlichen Raum sind. Bis 2019 wollen wir mit dem Ausbau fertig sein.
    Die große Herausforderung der Flüchtlingsunterbringung und ihrer schnellstmöglichen Integration haben wir mit der Hilfe ganz vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern gemeistert. Danke dafür.
    Die wirtschaftliche Entwicklung hat sich deutlich verbessert. Stabilität und Wachstum haben die letzten Jahre geprägt. Mit rund 28.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und einer Arbeitslosenquote von um die 5% dokumentieren deutlich, dass bei uns mehr geht, als häufig prognostiziert.
    Zuzug statt Wegzug: Wir stemmen uns gemeinsam und auch weiterhin dem Bevölkerungsrückgang. Dass wieder mehr Menschen in den Kreis ziehen, als ihn zu verlassen, ist ein deutlicher Beweis für unsere Attraktivität.
    In der touristischen Vermarktung haben wir uns neu aufgestellt: Mit unserem Geo-Naturpark Frau Holle stellen wir nicht nur die Schönheiten unserer Landschaft und Region heraus, sondern stärken die wirtschaftlichen Potentiale unseres Kreises.
    Im Bereich Klimaschutz und Energiewende gehen wir lokal voran. Das schaffen wir beispielsweise auch durch unsere Landwirtschaft als stake Säule des ländlichen Raumes und die stärkere Vermarktung der heimischen Produkte.
    Bildung und Erziehung sind ein großes Zukunftsthema: Durch gute Betreuungsangebote und gute Ausstattungen unserer Schulen setzen wir auf die Jüngsten und Jungen unserer Gesellschaft. Rund 70 Millionen Euro konnten wir allein in den letzten Jahren in unsere Schulgebäude investieren. Hierzu gehört auch, dass wir weiterhin sparsam und wirtschaftlich mit den uns zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln umgehen. Die Haushaltskonsolidierung schreitet voran, im vierten Jahr in Folge können wir unseren Kreishaushalt ausgleichen.
    Dies sind nur einige wenige Beispiele, die ich hier ansprechen kann. Ich möchte meine Arbeit gern fortsetzen, weil ich mich der Verantwortung gern stelle. Wir werden arbeiten müssen an Zukunftsthemen, wie beispielsweise Mobilität der Zukunft, Sicherstellung der Daseins- und Gesundheitsversorgung, Nutzung der Digitalisierung, Umsetzung von Industrialisierung 4.0, Bildungs- und Betreuungsangebote kostenfrei anbieten zu können.
    Gemeinsam erfolgreich... Zukunft gestalten!
    Unterstützen sie mich bitte dabei durch Ihre Zustimmung am 24. September.

    Herzlichst Ihr Stefan Reuß
  • Wiederbelebung geglückt - Besucherrekord beim Bergfest
    „Mit so vielen Leuten haben wir wirklich nicht gerechnet“, erklärt Sven Schreivogel, stellvertretend für die Festgemeinschaft Kriegerkopf. „Unser Versuch, diese gute, alte Tradition aus den 1970er und 1980er Jahren wiederzubeleben, ist geglückt!“
    Gefeiert wurde das 50-jährige Bestehen des Wochenendgebietes Hebenshausen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen mehr als 150 Besucherinnen und Besucher zum nachmittäglichen Kaffeetrinken auf den Festplatz am Hohlen Graben. Und auch als sich abends das Wetter verschlechterte, ließen sich die Gäste aus dem ganzen Gemeindegebiet nicht vom Feiern abhalten. „Für uns war das Wichtigste, dass die Leute zusammenkommen, gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, aber auch ein Zusammenhalt für die Zukunft entsteht – von Berg und Dorf!“
    Grußworte richteten Landrat Stefan Reuß, Erster Beigeordneter Achim Albrecht-Vogelsang, Ehrenbürgermeister Wolfgang Fischer sowie – in bewegenden Worten – Inge Vogelei, Witwe des ehemaligen Hebenshäuser Bürgermeisters und Initiators des Wochenendgebietes, Willi Vogelei, ans Publikum. Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag des Ortschronisten Lars Klein, der über die Geschichte des Kriegerkopfes berichtete, die vom Bergbau geprägt war. „Dass unser Fest überhaupt in dieser Form gefeiert werden konnte, verdanken wir vor allem unseren Sponsoren. Daher gilt ihnen unser besonderer Dank“, so Schreivogel im Namen des Ausschusses.
    Und auf die Frage, ob die Tradition jetzt fortgesetzt werden solle, antwortet er: „Tatsächlich überlegen wir, in fünf Jahren erneut zu feiern!“

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Ausgabe August 2017

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  • Gelände des Tümpels in Eichenberg soll neu gestaltet werden

    In der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wurde in einer breiten Diskussion die Zukunft des Tümpels in Eichenberg Dorf erörtert. Alle Fraktion in der Gemeindevertretung hatten hierzu Anträge eingebracht, die alle eine Neugestaltung vorsehen.
    Da es für die Art der Neugestaltung verschiedene Vorschläge gibt, hat man sich im Ausschuss darauf verständigt, durch ein Planungsbüro verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten entwickeln zu lassen und die daraus resultierenden Kosten zu ermitteln. In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurde dementsprechend der Gemeindevorstand beauftragt, ein Planungsbüro damit zu beauftragen, verschiedene Gestaltungs-varianten für eine Nachfolge des Tümpels zu erarbeiten, wobei jeweils eine Variante mit einem Flachbettteich, eine mit Brunnen sowie eine mit offenen Bachlauf beplant werden soll. Auch andere Lösung sollen zusätzlich vorgeschlagen werden, sodass am Schluss eine breite Auswahl besteht.
    Da die Umsetzung der Neugestaltung erst mit der Sanierung der Zuleitung vom Karlsbrunnen her und des parallel verlaufenden Regenwasserkanals möglich ist, kann die Umsetzung ggf. erst im Jahr 2018 bzw. 2019 erfolgen. Da der nicht ansehnliche derzeitige Zustand aus Sicht der SPD nicht bis dahin so bleiben kann, hat die SPD vorgeschlagen bis zur Umsetzung der endgültigen Lösung eine einfache Übergangslösung zu realisieren. Dazu soll der bestehende Tümpel bis zur Umsetzung der Planungen in einer Art und Weise verrohrt und verfüllt werden, die den skizzierten Alternativen nicht entgegensteht. Dieser Vorschlag wurde im Bau- und Umweltausschuss einstimmig angenommen und dann auch mehrheitlich in der Gemeindevertretung verabschiedet.

  • Sicherer Schulweg: Schulanfänger – Unsichere Verkehrsanfänger

    ABC-Schützen mit den Gefahren im Straßenverkehr vertraut machen

    Noch ist es nicht so weit. Jedoch enden in Hessen in gut drei Wochen die Sommerferien. Mitte August beginnt für die hessischen Schülerinnen und Schüler wieder die Schule. Noch genügend Zeit, auch die künftigen ABC-Schützen im Hinblick auf die so wichtige Verkehrssicherheit zu stärken. Ob mit den Eltern, Großeltern oder auch älteren Geschwistern, wichtig ist es, den Weg von zu Hause zur Schule und zurück immer wieder zu üben.
    Speziell die Grundschüler/-innen, und hier insbesondere die Schulanfänger/-innen, sind als Kinder die schwächsten Teilnehmer im öffentlichen Straßenverkehr. Altersbedingt haben sie einen wesentlich höheren Bewegungsdrang als Erwachsene. Leicht lassen sie sich ablenken und reagieren oftmals unberechenbar. Neugier und spontanes Handeln verstärken dieses Verhalten, weiß Polizeihauptkommissar Jürgen Schnittger, Leiter des Verkehrserziehungsdienstes beim Polizeipräsidium Nordhessen, durch seine langjährigen Erfahrungen zu berichten.
    Unter diesem Link finden Sie ein Informationsblatt mit dem Thema "Sicher zur Schule - sicher nach Hause“. Die zehn zusammengefassten Tipps sind auch in türkischer Sprache eingestellt. Sie sollen Eltern als Hilfestellung zum Einüben des Schulweges ihrer Kinder dienen. Beide Flyer können heruntergeladen oder ausgedruckt werden.
    Gerne steht Ihnen die Polizei für Auskünfte zum Thema zur Verfügung. Wir möchten, dass ihr Kind immer einen unfallfreien Schulweg hat.

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Ausgabe Juli 2017

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  • Entscheidung für weiteren Schritt zur Realisierung des Sondergebiets Logistik

    In ihrer letzten Sitzung hat die Gemeindevertretung zwei wichtige Beschlüsse zur weiteren Entwicklung des geplanten Sondergebietes Logistik getroffen. Zum einen wurde beschlossen, dass die mit der geplante Westumgehung angedachte Ausgleichs-maßnahme zur Verlegung und Renaturierung des Hebenshäuser Bachs nun schon im Zusammenhang mit der Schaffung des Sondergebietes Logistik realisiert werden kann.
    Der zweite Beschluss betraf die Vereinbarung über die Bodenbevorratungsmaßnahmen zwischen der Hessischen Landgesellschaft und der Gemeinde. SPD und CDU stimmten für diese beiden Entscheidungen die es möglich machen, mit der Realisierung des Sondergebietes Logistik sowie eines kleinen Gewerbegebietes für heimische Firmen zügig voran zu kommen. Die derzeit positive konjunkturelle Entwicklung führt dazu, dass es Interessenten für die Nutzung der Flächen südlich von Hebenshausen gibt.
    Mit diesen beiden Beschlüssen wird nun die Möglichkeit eröffnet, mit Investoren in konkrete Planungen über die benötigten Flächen zu treten. Auf dieser Grundlage kann dann im nächsten Schritt ein Baulandumlegungsverfahren eingeleitet werden. Mit diesen Beschlüssen haben SPD und CDU - im Sinne des Bürgerentscheides zum Sondergebiet Logistik - nun die Chance eröffnet, dass es nach langen Planungen nun zu einer Realisierung von Neuansiedlungen kommen kann. Wir haben dabei, wie bei jedem der bisherigen Schritte- sehr genau Risiken und Chancen für die Gemeinde Neu-Eichenberg abgewogen. Aus unserer Sicht ist die Chance einer Realisierung mit vielen positiven Entwicklungsperspektiven für die Gemeinde angesichts der guten Konjunktur derzeit sehr hoch. Es wäre deshalb unverantwortlich gewesen, diesen Schritt jetzt nicht zu gehen. Dabei ist den Gemeindevertretern von SPD und CDU durchaus auch bewusst, dass für die Planung Kosten entstehen, die erst durch die konkrete Ansiedlung von Unternehmen wieder refinanziert werden können.
    Um das Risiko zu minimieren wird die Entwicklung der Flächen in Abschnitten erfolgen und somit - wie bei normalen Baugebieten auch - jeweils nur das Gebiet erschlossen. für das konkret ein Interesse eines Investors besteht. Deshalb halten wir die Risiken angesichts der vorhandenen Nachfrage für kalkulierbar und es überwiegen die positiven Entwicklungsperspektiven.

  • SPD – Sommerfest am 2. September

    Das Sommerfest des SPD-Ortsvereins wird in diesem Jahr am Samstag, dem 02. September, stattfinden. Ab 19:00Uhr werden wir auf dem Platz der Gemeindeverwaltung und im Bürgersaal in Hebenshausen bei guter Musik und Unterhaltung ein paar schöne Stunden verbringen.
    Unseren Gästen wird die Möglichkeit gegeben, sich mit unserem Landrat Stefan Reuß zu unterhalten und auszutauschen. Politik wird nicht im Vordergrund stehen, unsere Gemeindevertreter, Mitglieder des Gemeindevorstandes und unsere Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth stehen aber zu einem Meinungsaustausch bereit.
    Wir freuen uns auf Ihren Besuch und freuen uns auf ein paar schöne, unterhaltsame Stunden bei gekühlten Getränken und Gegrilltem.

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