Arbeit der SPD Fraktion

In der Gemeindewahl 2016 wurden für die SPD Fraktion 7 Vertreter /-innen der Gemeinde gewählt. Über die Mitglieder können Sie sich auf der Seite SPD in den Gremien der Gemeinde​ informieren.

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Haushalt verabschiedet

In der letzten Sitzung des Jahres hat die Gemeindevertretung mit den Stimmen von SPD und CDU den Haushalt für das Jahr 2019 verabschiedet. Der Haushaltsentwurf ist erneut ausgeglichen und erwartet für das kommende Jahr einen leichten Überschuss von rund 60.000,- €. Mehrere Änderungsanträge der Grünen, die diesen Überschuss um rund 20.000,-€ überschritten hätten wurden bereits im Haupt- und Finanzausschuss abgelehnt oder deutlich reduziert. „Dass Bürgermeister Jens Wilhelm einen solide gerechneten Haushalt vorgelegt hat, der einen bescheidenen Sicherheitspuffer enthält spricht für einen verantwortlichen Umgang mit den Gemeindefinanzen. Die hohe Abhängigkeit von den im kommenden Jahr erfreulich hohen Schlüsselzuweisungen des Landes zeigt aber auch, die eigene Einnahmekraft der Gemeinde ist gering. Eine wirtschaftliche Entwicklung, wie sie die Planungen für das Sondergebiet Logistik vorsehen, würden dies Abhängigkeit deutlich reduzieren und die wirtschaftlichen Grundlagen der Gemeinde, schon alleine durch die deutlich höheren Grundsteuereinnahmen, nachhaltig verbessern“, unterstreichen Timo Risch und Jörg Klinge für die SPD-Fraktion. „Wir danke der Verwaltung und unserem Bürgermeister, für die gute Arbeit im Rahmen der Erstellung des Haushaltsentwurfs für 2019.“

 

 

 

Volles Haus beim SPD-Sommerfest im Bürgertreff

Gemütliche Atmosphäre und gute Gespräche
beim SPD-Sommerfest vor und im Bürgertreff

Am 1. September hatte der SPD-Ortsverein  sein diesjähriges Sommerfest im Bürgertreff in Hebenshausen veranstaltet. Bei kühlen Getränken, leckerer Bartwurst und guter Musik konnte die SPD zahlreiche Gäste, darunter auch Landrat Stefan Reuß und Landtagskandidat Knut John begrüßen.

Stefan Reuß unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des Sondergebiets Logistik für Neu-Eichenberg und machte deutlich, dass aus seiner Sicht die Chancen bei diesem Projekt für die Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger eindeutig überwiegen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass im weiteren Verfahren der Änderung des Bebauungsplanes auch noch eine Reihe von Punkten verankert werden können, die den Schutz der Anwohner vor Belastungen verbessern.

Mit Blick auf die Landtagswahl machte Knut John deutlich, wo seine zukünftigen Schwerpunkte liegen werden. So fordert er die Verlagerung von Landesbehörden in den ländlichen Raum, verstärkte Bemühungen des Landes für einen weiteren Breitbandausbau sowie die Sicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land.

Das schöne Spätsommerwetter machte es möglich, dass man bis in den späten Abend gemütlich sitzen und miteinander ins Gespräch kommen konnte.

 

 

 

 

 

Sondergebiet Logistik: Erste Abwägung erfolgt – Bürgerversammlung und 2. Offenlegung folgen

Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zur Änderung des Bebauungsplanes für das Sondergebiet Logistik ist nun nach Abschluss der sogenannten „Ersten Offenlegung“ die „Erste Abwägung“ durch die Gemeindevertretung erfolgt. Dabei wurden die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und von Bürgerinnen und Bürgern zum neuen Bebauungsplan durch den Planer erfasst und abgewogen. Dies geschah in einer auf zwei Abende verteilten Sitzung der Gemeindevertretung. Dabei hatten auch alle Fraktionen in der Gemeindevertretung die Gelegenheit, sich alle Details der Planung genau erläutern zu lassen. Sowie Fragen, die durch die eingereichten Stellungnahmen entstanden waren, mit dem Planer zu erörtern und Änderungsanträge zu den Vorschlägen des Planers zu stellen.

Folgende Änderungen zur bisherigen Planung wurden durch den Planer vorgelegt bzw. durch die Gemeindevertretung in der Abwägung festgesetzt:

  • Herabsetzung des zulässigen Lärms, der auf den Grundstücken der nächstgelegenen Anwohner ankommen darf, um 10 Dezibel auf jetzt tagsüber 53 bis 64 Dezibel. Dies entspricht der Lautstärke eines normales Gespräch, einer Nähmaschine bzw. eines Fernsehers in Zimmerlautstärke. In der Nacht gelten Maximalwerte von 41 bis 52 Dezibel. Dies entspricht der Lautstärke von Regen, eines Kühlschranks bzw. eines leisen Gesprächs.
  • Lärm- und Sichtschutzwälle können bis zu einer Höhe von 8 Metern errichtet werden. Da diese jedoch eine geringere Wirkung als die Herabsetzung des zulässigen Lärms um 10 Dezibel haben, sind diese nicht mehr zwingend vorgeschrieben, denn nur unmittelbar hinter dem Wall entsteht eine nennenswerte Lärmreduzierung. Für weiter entfernter Anwohner bringt der Wall keine Vorteile, außer dem Sichtschutz.
  • Festsetzung der maximalen Hallenhöhe auf 15 Meter.
  • Verlegung der Zufahrt weg von der Ortslage Hebenshausen Richtung Süden hinter den Abzweig Berge.
  • Werbung an den Hallen ist nur Richtung Westen erlaubt. Leuchtwerbung ist verboten.
  • Mindestens 50 Prozent der Dächer sind mit Solaranlagen zu versehen.
  • Erhalt der Hecke am Sportplatz und Renaturierung des Hebenshäuser Baches.
  • Sofortige Maßnahmen zum Sichtschutz durch entsprechende Anpflanzungen.

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Weiterhin wurden auf Antrag der SPD-Fraktion noch folgende weitere Änderungen angenommen:

  • Verbreiterung des Grünstreifens in Richtung Berge auf 20 Meter.
  • Bau einer Ampelanlage bzw. Unter- oder Überführung für Fußgänger und Radfahrer an der Kreuzung Bahnhofsweg/Erschließungsstraße.

Über all diese Änderungen wurde dann durch die Gemeindevertretung insgesamt abgestimmt. Hierbei stimmten die Fraktionen von SPD und CDU mehrheitlich für das Ergebnis der „Ersten Abwägung“. Die Grünen stimmten dagegen.

Die Ergebnisse der „Ersten Abwägung“ werden nun in die Planunterlagen eingearbeitet. Wenn dies erfolgt ist, werden die Ergebnisse voraussichtlich Mitte August auf der Homepage der Gemeinde (www.neu-eichenberg.de) veröffentlicht. Der genaue Termin wird durch die Gemeindeverwaltung bekannt gegeben. Auch die „Zweite Offenlegung“ wird voraussichtlich im August beginnen. Auch über diesen Termin wird die Gemeindeverwaltung informieren.

Am 22. August wird in einer Bürgerversammlung noch einmal umfangreich über das Projekt informiert und die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, ihrer Fragen zum Projekt an Verwaltung, Planer und Fachexperten zu stellen.

Im Rahmen der „Zweiten Offenlegung“ besteht dann auch wiederum die Möglichkeit zur Einreichung von Stellungnahmen. Diese werden erneut durch den Planer ausgewertet und das Ergebnis der Gemeindevertretung voraussichtlich im November vorgelegt. Diese kann dann erneut Einfluss auf die Planung nehmen und Änderungen beschließen. Erst nach Abschluss dieses Verfahren erfolgt dann die abschließende Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung.

Wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass die Änderung des Bebauungsplans, entgegen einiger öffentlicheren Äußerung, nicht aufgrund des Verkaufs des Grundstückes an die Dietz AG erfolgt.

Vielmehr ist die Änderung des Bebauungsplans bereits im Sommer 2013 eingeleitet worden, also fast 5 Jahre vor dem Verkauf des Geländes. Von einer Anpassung des Bebauungsplans nach den Wünschen des Investors kann also keine Rede sein. Vielmehr werden geänderte Rahmenbedingungen sowie höhere Anforderungen an die Lärmreduzierung berücksichtigt.

Die SPD-Fraktion erwartet nun in den kommenden Wochen eine Präzisierung durch die Dietz AG was diese auf dem Gelände genau plant. Hieraus ergeben sich dann möglicherweise neue Erkenntnisse, wie der Lärmschutz weiter verbessert werden kann, ob und in welchem Umfang Wälle vorgesehen sind und mit welcher Zahl von Arbeitsplätzen in den Bereichen Logistik, Verwaltung und IT gerechnet werden kann.
„Für uns ist es wichtig uns ein genaues Bild über die tatsächliche Planung zu machen, bevor wir voraussichtlich im November eine abschließende Entscheidung über den neuen Bebauungsplan treffen müssen. Bis dahin wollen wir die Zeit nutzen, um noch offene Fragen zu erörtern“, unterstreichen SPD-Fraktionsvorsitzender Sven Schreivogel und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jörg Klinge.

 

 

 

Feierliche Amtsübergabe: Jens Wilhelm ist neuer Bürgermeister

Verabschiedung von Ilona Rohde-Erfurth nach sechs Jahren Amtszeit

In einer außerordentlichen Sitzung der Gemeindevertretung hat am 20. Juni im voll besetzten Saal des Gasthauses Waldmann der feierliche Wechsel im „Chefsessel“ stattgefunden. Im Beisein unseres Landrats Stefan Reuß und vieler weiterer Ehrengäste und Gratulanten wurden die bisherige Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth verabschiedet und ihr Nachfolger Jens Wilhelm in sein neues Amt eingeführt.

Mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit von 66 Prozent war Ilona Rohde-Erfurth am 29. Januar 2012 ins Bürgermeisteramt eingezogen. Bereits zuvor hatte sie eine beispiellose kommunalpolitische Karriere hingelegt. Seit 1989 SPD-Mitglied, war sie von 1993-2001 sowie erneut von 2006-11 Mitglied der Gemeindevertretung und hier gleichzeitig Vorsitzende der SPD-Fraktion. Dazwischen war sie Mitglied im Gemeindevorstand sowie 2011/12 Erste Beigeordnete, nachdem sie bereits im April 2011 zur Bürgermeister-Kandidatin unserer Partei nominiert worden war. Für sie war und ist es das höchste Gut, die Eigenständigkeit unserer Gemeinde Neu-Eichenberg zu erhalten. In ihrer sechsjährigen Amtszeit konnte Ilona Rohde-Erfurth viele Dinge bewegen.

Besondere Schwerpunkte ihrer Arbeit waren u. a. Sanierung der Finanzen, Vorlage ausgeglichener Haushalte und Nicht-Inanspruchnahme von Kassenkrediten, dadurch Erhalt von 750.000 € aus der Hessenkasse, Mitgliedschaft in der Breitband Nordhessen GmbH, in der EAM sowie im Wasserverband Leine-Süd, Zusammenlegung aller Ortsteilwehren zu einer Feuerwehr Neu-Eichenberg, Neubau des Verwaltungsgebäudes Lange Straße 27 und Verkauf des Gebäudes Kirchstraße 2, Mitwirkung am Verkauf sämtlicher Baugrundstücke der Hessischen Landgesellschaft in der Hebenshäuser Meierbreite, Aufstellung eines Bebauungsplans für Hermannrode, Änderung des Bebauungsplans für das Sondergebiet Logistik und Veräußerung der Flächen, Abschluss einer Vereinbarung zur Sanierung des Bahnhofsumfeldes, Sanierung des Bauhofs, des Dorfgemeinschaftshauses Eichenberg-Dorf, der Kindertagesstätte, der Treppe am Bahnhof sowie aller Kinderspielplätze, Anschaffung eines Gemeindemobils, Einrichtung einer E-Bike-Ladestation in Hebenshausen, einer Krippengruppe und einer vierten Kindergartengruppe, Bau eines Krippenspielplatzes, Abschluss des Pakts für den Nachmittag mit der Ernst-Reuter-Schule, Einrichtung von Ferienspielen und Sicherung der Nachmittagsbetreuung in der Schule sowie einer zweiten Gruppe von „wie gewohnt“ in Hermannrode (Seniorenbetreuung).

Die SPD-Fraktion und der SPD-Ortsverein danken Ilona Rohde-Erfurth für 19 Jahre ehrenamtliches, sechs Jahre hauptamtliches, insgesamt 25 Jahre kommunal¬politisches Engagement für unsere Gemeinde Neu-Eichenberg und wünschen ihr für die Zeit, die jetzt vor ihr und ihrer Familie liegt, alles Gute. Ihrem Nachfolger Jens Wilhelm wünschen wir ebenfalls alles Gute sowie viel Glück, Geschick und ein gutes Händchen für seine neue Aufgabe. Sei versichert, lieber Jens, wir stehen hinter Dir!

 

 

 

 

Sondergebiet Logistik: CDU und SPD stehen einer Ansiedlung positiv gegenüber - Bereitschaft zu Gesprächen mit beiden Seiten

Gemeinsam unterstützen die CDU und die SPD Neu-Eichenberg die Bemühungen der Hessischen Landgesellschaft, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner und des Gemeindevorstandes, in Verhandlungen mit Investoren eine Ansiedlung auf dem Sondergebiet Logistik bei Hebenshausen zu realisieren.
Seit 2009 besteht für das Gelände Baurecht und derzeit gibt es sehr konkrete Verhandlungen über die Realisierung einer Ansiedlung, die nicht nur für die Zukunft von Neu-Eichenberg, sondern auch für den Werra-Meißner-Kreis wichtig ist. „Wir freuen uns, dass hier die Chance besteht, neue Arbeitsplätze in nicht geringem Umfang zu schaffen und auch die Finanzkraft der Gemeinde nachhaltig zu stärken“, so Hans-Heinrich Schröter, Fraktionsvorsitzender der CDU, und Jörg Klinge, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD. Die derzeitig laufende Änderung des Bebauungsplanes bietet zudem die Chance, die Details der Bebauung mit den Bürgerinnen und Bürgern zu erörtern. Weiterhin haben sich CDU- und SPD-Fraktion klar dazu positioniert, dass in einer oder ggf. zwei Bürgerversammlungen über die Änderung des Bebauungsplans und über mögliche konkrete Pläne eines Investors informiert wird. „Wir wollen den Dialog mit allen Bürgerinnen und Bürgern, egal ob Befürworter oder Gegner. Klar ist aber auch, dass wir einer Ansiedlung weiterhin positiv gegenüberstehen“, so Schröter und Klinge.

 

 

 

Personalwechsel in Neu-Eichenberger SPD-Fraktion - Sven Schreivogel übernimmt Vorsitz von Silke Meyke

Aus persönlichem Grund hat Silke Meyke ihr Amt als Fraktionsvorsitzende zum 28. Februar niedergelegt, bleibt aber weiterhin für die SPD in der Gemeindevertretung und auch stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins.

Den Fraktionsvorsitz hat jetzt Sven Schreivogel übernommen. Der 45-jährige Medienproduzent und Journalist ist seit März 2016 Mitglied der Gemeindevertretung sowie im Haupt- und Finanzausschuss und in der Kindergartenkommission. Zuvor war er zehn Jahre lang als Schriftführer im Parlament tätig. Ihm zur Seite stehen Jörg Klinge und Timo Risch als Stellvertreter. Klinge hatte diese Funktion bereits zu Beginn der aktuellen Legislaturperiode übernommen, Risch - seit 2011 mit Meyke in der Gemeindevertretung - ist wie auch Schreivogel neu in die Fraktionsspitze gewählt worden.

Die SPD-Fraktion dankt Silke Meyke ganz herzlich, dass sie diese Aufgabe mit viel persönlichem Einsatz, klarer Linie und parteiübergreifender Dialogbereitschaft ausgeübt hat.

 

 

 

Sondergebiet Logistik: Bebauungsplan-Vorentwurf liegt zur Einsicht aus - Alle Unterlagen auch in digitaler Form abrufbar

Noch bis zum 20. April kann der Vorentwurf zur Änderung des rechtskräftigen Bebauungsplans zum Sondergebiet Logistik im Rahmen der so genannten „frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung“ in der Gemeindeverwaltung (Lange Str. 27) eingesehen werden.
Möglich ist dies während der Öffnungszeiten jeweils montags bis freitags von 8-12 Uhr sowie donnerstags von 15-18 Uhr. Zum Download bereitgestellt sind die Unterlagen auf der Homepage Neu-Eichenberg.de. Alle aktuellen Planungen sind dort für alle Bürger/-innen direkt und transparent einsehbar.

 

 

 

Überragendes Wahlergebnis für Jens Wilhelm

 

Liebe Neu-Eichenbergerinnen und Neu-Eichenberger,

 

auf diesem Weg ein riesengroßes DANKESCHÖN an alle Wähler/innen, die mir bei der Bürgermeisterwahl am 28.01.18  ihre Stimme gegeben und zu dem tollen Wahlergebnis beigetragen haben.
Ich freue mich sehr, dass ich ab dem 01.07. 18 der neue Bürgermeister von unserer Gemeinde sein darf.
Ich werde mich für das Wohl der Gemeinde einsetzen und gehe mit Freude und  Engagement an die vor mir liegenden Auf-gaben.
Ganz besonders möchte ich mich bei meiner Familie, meinem Wahlhelfern und Unterstüt-zern bedanken, die mir in den letzten Monate in vielfältigster Art und Weise  zur Seite gestanden haben.
DANKE!
Aber das Wichtigste für mich ist, dass ich ein Bürgermeister für alle Neu-Eichenberger/innen sein möchte. Bitte fassen sie  Vertrauen zu mir, Fragen sie mich und kommen mit mir ins Gespräch. Ich bin für sie da.
Herzlichst

 

Ihr Jens Wilhelm


 

 

 

Mit der Bürgermeisterwahl ist die SPD-Fraktion sehr zufrieden, da niemand mit einem so deutlichen Ergebnis rechnen konnte. Hier die Einzelergebnisse aus den Wahllokalen und der Briefwahl:

 

 

Jens Wilhelm

 

Stimmen Anteil

Achim Albrecht-Vogelsang

 

Stimmen Anteil

Wahl-beteiligung

Dorf

106 58,2%

76 41,8%

58,8%

Bahnhof

127 68,3%

59 31,7%

57,6%

Hebenshausen

180 70,9%

74 29,1%

70,9%

Marzhausen

48 42,1%

66 57,9%

75,7%

Hermannrode

62 62,0%

38 38,0%

48,3%

Berge

38 48,1%

41 51,9%

66,1%

Briefwahl

79 57,7%

58 42,3%

 

Gesamtergebnis

640 60,8%

412 39,2%

70,9%

 

 

 

Feuerwehr-Zusammenlegung beschlossen

Nach zehn Sitzungen hat der Arbeitskreis Feuerwehr seine Arbeit beendet und der Gemeindevertretung den Zusammenschluss aller Ortswehren empfohlen.

Dieser Empfehlung sind Gemeindevertreterinnen und -vertreter in ihrer Sitzung vom 5. Februar mit einer Satzungsänderung nachgekommen. Dies bedeutet, dass es jetzt nur noch eine einzige Einsatzabteilung mit einem Löschbezirk im gesamten Gemeindegebiet gibt.

Es wurde beschlossen, bis auf Weiteres alle Häuser und Fahrzeuge zu erhalten. Der Ortsteil Hermannrode genießt einen Sonderstatus, wg. der Erreichbarkeit innerhalb einer gesetzlicher Frist von zehn Minuten nach Alarmauslösung. Dort wird auch zukünftig in jedem Fall ein Stützpunkt erhalten bleiben.

Personell wird sich Einiges verändern. Der Gemeindebrandinspektor und dessen Stellvertreter werden als Ämter bestehen bleiben. Frank Burhenne wie auch Walter Kern haben sich bereiterklärt, ihre Posten bis zum regulären Ende ihrer Amtszeit (2019) weiter auszuüben. Die Wehrführung wird fürs ganze Gemeindegebiet auf drei Personen reduziert, einen Wehrführer sowie einen Ersten und Zweiten Stellvertreter. Wer wird diese Ämter übernehmen wird, soll in der Jahreshauptversammlung am 23. März geklärt werden. Dies gilt ebenfalls für alle weiteren Personalfragen. Es soll drei Gerätewarte geben, deren für die Feuerwehr sehr wichtige Arbeit ersten Planungen zufolge sogar vergütet werden könnte. In jedem Ortsteil soll ein Aktivensprecher gewählt werden, um die Belange der Kameradinnen und Kameraden vor Ort nicht aus den Augen zu verlieren.

Sollte es zur Besiedelung des Sondergebietes Logistik kommen, hätte dies natürlich auch Folgen i. S. Brand- und Katastrophenschutz. Da müssten die sich ansiedelnden Unternehmen in die Pflicht genommen werden. Unsere Feuerwehr allein wäre in diesem Fall hoffnungslos überfordert. Bei Gesprächen mit potentiellen Investoren müsste die Gewährleistung des Brandschutzes ein wesentliches Thema sein.

Im Namen der SPD-Fraktion danke ich dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Klaus Hildebrand, dessen Stellvertreter Florian Rappe sowie allen weiteren Mitgliedern aus Feuerwehr und Politik für die sachlich geführten Diskussionen und dass es in dieser essentiellen Frage für unsere Gemeinde Neu-Eichenberg zu einer einstimmigen Lösung gekommen ist.
 
Sven Schreivogel und Silke Meyke

 

 

 

Der CDU-Bürgermeisterkandidat und die Nebelkerzen

Der Wahlkampf zur Bürgermeisterwahl am 28. Januar ist voll im Gange, und damit die Wählerinnen und Wähler sich ein Bild von den Kandidaten machen können, flattern die einen oder anderen Zettel in die Briefkästen der Neu-Eichenberger.

 

Dabei lohnt es sich, einige Dinge einmal genauer zu betrachten und darauf zu schauen, ob den Wählerinnen und Wählern reiner Wein eingeschenkt wird oder auch die eine oder andere Nebelkerze geworfen wird.

 

Eine Nebelkerze ist es beispielsweise, wenn ein Kandidat so tut, als wäre er ein unabhängiger Kandidat obwohl er seit Jahr und Tag auf Seiten der CDU steht und auf Ihrer Liste in die Gemeindevertretung und in den Gemeindevorstand gekommen ist. Hier wäre es ehrlicher, sich auch zu seiner politischen Heimat zu bekennen, als so zu tun, als sei man unabhängig und überparteilich.

 

Auch wenn man sich die eine oder andere Aussage auf den Wahlkampfflyern dieses Kandidaten ansieht, so wünscht man sich mehr Ehrlichkeit. So steht da zum Beispiel, dass er dafür steht, dass das Bahnhofsgebäude saniert und der Vorplatz attraktiv gestaltet wird. An sich ein schönes Ziel, doch warum verschweigt der Kandidat, obwohl er es ganz genau weiß, dass weder das Bahnhofsgebäude noch der Vorplatz der Gemeinde gehören und somit die Gemeinde und ein Bürgermeister gar keinen Einfluss auf die Gestaltung nehmen können. Schließlich hat die Bahn das Bahnhofsgebäude an einen Privatmann verkauft und der Bahnhofsvorplatz gehört der Deutschen Bahn selbst. Will Herr Albrecht-Vogelsang das alles kaufen, sanieren und die Gemeinde verschulden, oder will da jemand wider besseres Wissen eine Nebelkerze werfen und etwas versprechen, weil es populär ist?

Hier kann sich jeder seinen eigenen Reim drauf machen…..

Jörg Klinge

 

 

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

am Sonntag, dem 28. Januar, ist Bürgermeisterwahl.

Mit großem Bedauern habe ich im letzten Jahr zur Kenntnis genommen, dass sich unsere Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth aus persönlichen und familiären Gründen nicht noch einmal zur Wahl stellt.

 

Mit Jens Wilhelm hat sich ein junger Mitbürger bereit erklärt, die Nachfolge als Bürgermeister unserer Gemeinde zu übernehmen. Jens Wilhelm ist ein ausgebildeter Diplom-Verwaltungsfachwirt. In unserer Gemeinde hat er schon kommunalpolitisch als Gemeindevertreter mitgearbeitet. In seiner Funktion als Vorsitzender des Dorferneuerungsausschusses in Hebenshausen hat er mit dem Gremium viel erreicht. Mit Erfolg führt er den größten Verein unserer Gemeinde, den FC Hebenshausen, seit über 10 Jahren. Ich weiß aus der langjährigen Zusammenarbeit mit Jens Wilhelm, dass sich eine sehr kompetente Person um das Bürgermeisteramt bewirbt. Schon seit seinem Wohnortwechsel nach Hebenshausen engagiert sich Jans Wilhelm für die Gemeinde Neu-Eichenberg ehrenamtlich.

 

Bei ihm weiß ich unsere Gemeinde in fachlicher wie in menschlicher Hinsicht in guten Händen und das beruhigt mich.

Mit ihm wählen Sie einen Diplomverwaltungswirt, der die Verwaltung in einer Umbruchs-zeit sicher führen wird. Im kommenden Jahr werden zwei langjährige und erfahrene Verwaltungsangestellte altersbedingt in den wohlverdienten Ruhestand ausscheiden. Zwei neue Verwaltungsangestellte sollen die Lücken füllen. Damit das möglichst reibungslos geschieht, sollte der Bürgermeister die Ausbildung und Erfahrung mitbringen, die für eine Gemeindeverwaltung benötigt wird.

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, als Bürgermeister muss man unabhängig von seiner persönlichen politischen Einstellung für alle Mitmenschen da sein.

Wenn Sie am 28. Januar zur Wahl gehen, sollten Sie daran denken, dass wir einen neuen Bürgermeister zu wählen haben – nicht eine Partei - auch ein „Parteiloser“, der von einer Partei unterstützt wird, und diese Partei seit 20 Jahren in den Gemeindegremien vertritt, ist damit nicht unabhängiger.

 

Nehmen Sie bitte Ihr Wahlrecht wahr und wählen Sie die Person, von der sie glauben, dass sie unsere Gemeinde in den kommenden Jahren kompetent und qualifiziert führen und weiterhin nach vorn bringen kann, damit die mehr als 45jährige Erfolgsgeschichte von Neu-Eichenberg fortgesetzt wird.

 

Für mich kann diese Person nur Jens Wilhelm sein!

 

Herzlichst

Ihr Wolfgang Fischer, Ehrenbürgermeister

 

 

 

SPD Neu-Eichenberg nominiert Jens Wilhelm für Bürgermeisterwahl am 28. Januar 2018

Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth verzichtet aus persönlichen Gründen auf erneute Kandidatur

 

Die SPD Neu Eichenberg hat auf ihrer Mitgliederversammlung Jens Wilhelm einstimmig zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 28. Januar 2018 nominiert. Zuvor hatte Amtsinhaberin Ilona Rohde-Erfurth ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur aus persönlichen Gründen erklärt.

 

„Wir freuen uns, dass wir mit Jens Wilhelm einen engagierten Kandidaten gewinnen konnten, der durch sein ehrenamtliches Engagement bereits in der Gemeinde bekannt und gut vernetzt ist und auch über Parteigrenzen hinweg respektiert wird“, so SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jörg Klinge.

 

„Ich freue mich auf die Herausforderung und möchte der Bürgermeister aller Neu-Eichenberger werden. Dabei ist es mir wichtig, für alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch die örtlichen Vereine und Gewerbetreibenden Ansprechpartner zu sein und gemeinsam mit ihnen Neu-Eichenbergs Zukunft zu gestalten“, skizziert Jens Wilhelm.

 

Jens Wilhelm kündigte an, im Wahlkampf mit möglichst vielen Menschen persönlich ins Gespräch kommen zu wollen. „Ich freue mich auf den Dialog mit allen Neu-Eichenbergern und möchte auch erfahren, „wo der Schuh drückt“. Dazu werde ich in allen Ortsteilen präsent sein und mich persönlich vorstellen“ erläutert Jens Wilhelm.

 

Die Mitgliederversammlung dankte Ilona Rohde-Erfurth für ihre erfolgreiche Arbeit als Bürgermeisterin und wünschte ihr für die Zukunft, in der sie mehr Zeit für die Familie haben wird, alles Gute.

 

Zur Person:

 

Der gelernte Diplom-Verwaltungswirt Jens Wilhelm ist gebürtiger Werleshäuser, lebt seit 2004 in Hebenshausen und ist seit 26 Jahren im Polizeidienst. Er ist 47 Jahre alt, verheiratet und hat einen Sohn. Von 2010 bis 2015 war er Mitglied der Gemeindevertretung Neu-Eichenberg. Er ist seit 2010 Erster Vorsitzender des FC 1928 Hebenshausen, für den er schon von 1988 – 1996 als Spieler aktiv war. Von 2008 bis 2016 war er Vorsitzender des Dorferneuerungsausschusses in Hebenshausen. Weiterhin ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hebenshausen. Zu seinen Hobbys zählt er: Familienurlaube, Fahrradfahren und die Vereinsarbeit.

 

 

 

Viele Besucherinnen und Besucher beim SPD-Sommerfest 2017 im Bürgertreff

Am 2. September hat der SPD-Ortsverein sein diesjähriges Sommerfest veranstaltet. Erstmal fand das Fest vor und im Bürgertreff in Hebenshausen statt. Auf dem Hof gab es bei kühlen Getränken und leckerer Bartwurst die Gelegenheit für nette Unterhaltungen bei guter Musik.

Auch Landrat Stefan Reuß war nach Neu-Eichenberg gekommen und stand nicht nur für Gespräche zur Verfügung, er ließ es sich auch nicht nehmen eine Zeit lang selbst am Grill zu stehen und die Bratwurstversorgung zu sichern. In seinem Grußwort betonte der Landrat wie wichtig es ist am 24. September zur Wahl zu gehen und dabei links- und rechtsextremen Kräften eine Abfuhr zu erteilen.

Im Hinblick auf die Landratswahl machte er deutlich, wo seine zukünftigen Schwerpunkte liegen werden. So sieht er die derzeit gute wirtschaftliche Ausgangslage als gute Chance die Wirtschaftskraft des Kreis auch weiterhin nachhaltig zu stärken, beispielsweise durch den begonnen Breitbandausbau. Weiterhin benannte er die Sicherung der ärztlichen Versorgung als große Herausforderung der Zukunft, bei der der Landkreis gefordert sein wird. Wenn es um die Klinikstandorte Witzenhausen und Eschwege geht hat der Landkreis seine Hausaufgaben gemacht, wurden doch in den vergangenen Jahren bereits 35 Mio. Euro investiert.

Zufrieden zeigte sich der Landrat mit der Entwicklung des Wohnstrandortes Werra-Meißner, seit einigen Jahren sind wieder mehr Zu- als Wegzüge zu verzeichnen. Damit der Kreis für junge Familien attraktiv ist gab es unter anderem erheblich Investitionen in die Schulen in einem Umfang vom 70 Mio. Euro in den letzten 10 Jahren.

Das schöne Wetter machte es möglich, dass die Besucherinnen je nach Lust und Laune bis in den späten Abend unter freiem Himmel oder im Bürgertreff selbst gemütlich sitzen und ins Gespräch kommen konnten. Der DJ sorgte für gute Musik und lockte so die Tänzer auf die Tanzfläche im Bürgertreff.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Juli 2017

Entscheidung für weiteren Schritt zur Realisierung des Sondergebiets Logistik

In ihrer letzten Sitzung hat die Gemeindevertretung zwei wichtige Beschlüsse zur weiteren Entwicklung des geplanten Sondergebietes Logistik getroffen. Zum einen wurde beschlossen, dass die mit der geplante Westumgehung angedachte Ausgleichs-maßnahme zur Verlegung und Renaturierung des Hebenshäuser Bachs nun schon im Zusammenhang mit der Schaffung des Sondergebietes Logistik realisiert werden kann.
Der zweite Beschluss betraf die Vereinbarung über die Bodenbevorratungsmaßnahmen zwischen der Hessischen Landgesellschaft und der Gemeinde. SPD und CDU stimmten für diese beiden Entscheidungen die es möglich machen, mit der Realisierung des Sondergebietes Logistik sowie eines kleinen Gewerbegebietes für heimische Firmen zügig voran zu kommen. Die derzeit positive konjunkturelle Entwicklung führt dazu, dass es Interessenten für die Nutzung der Flächen südlich von Hebenshausen gibt.
Mit diesen beiden Beschlüssen wird nun die Möglichkeit eröffnet, mit Investoren in konkrete Planungen über die benötigten Flächen zu treten. Auf dieser Grundlage kann dann im nächsten Schritt ein Baulandumlegungsverfahren eingeleitet werden. Mit diesen Beschlüssen haben SPD und CDU - im Sinne des Bürgerentscheides zum Sondergebiet Logistik - nun die Chance eröffnet, dass es nach langen Planungen nun zu einer Realisierung von Neuansiedlungen kommen kann. Wir haben dabei, wie bei jedem der bisherigen Schritte- sehr genau Risiken und Chancen für die Gemeinde Neu-Eichenberg abgewogen. Aus unserer Sicht ist die Chance einer Realisierung mit vielen positiven Entwicklungsperspektiven für die Gemeinde angesichts der guten Konjunktur derzeit sehr hoch. Es wäre deshalb unverantwortlich gewesen, diesen Schritt jetzt nicht zu gehen. Dabei ist den Gemeindevertretern von SPD und CDU durchaus auch bewusst, dass für die Planung Kosten entstehen, die erst durch die konkrete Ansiedlung von Unternehmen wieder refinanziert werden können.
Um das Risiko zu minimieren wird die Entwicklung der Flächen in Abschnitten erfolgen und somit - wie bei normalen Baugebieten auch - jeweils nur das Gebiet erschlossen. für das konkret ein Interesse eines Investors besteht. Deshalb halten wir die Risiken angesichts der vorhandenen Nachfrage für kalkulierbar und es überwiegen die positiven Entwicklungsperspektiven.